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Schönes Paar und neuerdings Eltern: Roger Federer und Ehefrau Mirka © getty

Das Leben des Schweizers hat sich seit der Geburt verändert. Seiner Favoritenrolle will er in New York dennoch gerecht werden.

New York - Als "Daddy Cool" will Roger Federer bei den US Open in New York weiter Geschichte schreiben und den Angriff der jungen Wilden nochmal abwehren.

"Ich freue mich auf mein erstes Grand-Slam-Turnier als Vater und bin ziemlich entspannt. Obwohl ich manchmal nachts nur fünf, sechs Stunden schlafen kann, fühle ich mich frisch", sagt der Weltranglistenerste aus der Schweiz.

Federer greift beim 21,6-Millionen-Dollar-Spektakel nach seinem sechsten US-Open-Titel in Folge. 145216(DIASHOW: DIE US-Open-Sieger seit 1989)

Doch die Prioritäten des 28-Jährigen haben sich fünf Wochen nach der Geburt seiner Zwillingstöchter und knapp zwei Monate nach dem Gewinn des historischen 15. Grand-Slam-Titels merklich verschoben.

"Anstatt an den Massagetisch muss ich jetzt daran denken, den Kinderwagen mitzunehmen", berichtet der Wimbledon- und French-Open-Sieger Federer über die Veränderungen im Alltag.

"Es ist wichtig, dass Mami und Papi zusammen sind"

In Flushing Meadows kann der Topfavorit wie schon beim jüngsten Turniersieg in Cincinnati auf sein Frauen-Trio zählen. (DATENCENTER: Ansetzungen und Ergebnisse)

Ehefrau Mirka ist mit den beiden Mädchen Charlene Riva und Myla Rose dabei.

"Es ist wichtig für die Kinder, dass Mami und Papi zusammen sind", sagt Federer. Wohlwissend, dass beispielsweise John McEnroe als Vater kein einziges Grand-Slam-Turnier mehr gewann.

In New York muss Federer den Weltranglisten-Zweiten Andy Murray (Großbritannien) und Lokalmatador Andy Roddick fürchten, der in der Auftaktrunde auf Björn Phau (Düsseldorf) trifft. Der frühere Branchenprimus Rafael Nadal (Spanien) kämpft nach zweimonatiger Verletzungspause noch um den Anschluss.

Clijsters hat die Herausforderung vermisst

Analog zu Papa Federer gehören im Frauenfeld Mama Kim Clijsters (Belgien) die Schlagzeilen.

Die frühere Weltranglistenerste, die vor vier Jahren in Flushing Meadows gewonnen und seit Februar 2008 eine Tochter hat, bestreitet nach ihrem Comeback im Mai ihr erstes Grand-Slam-Turnier. 145609(DIASHOW: DIE US-Open-Siegerinnen seit 1989)

"Ich habe den Wettbewerb und die Herausforderung vermisst. Es sind die großen Matches, für die ich das harte Training nach der Geburt auf mich genommen habe", meint die mit einer Wildcard ausgestattete Clijsters.

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