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Maria Scharapowa war 2005 die Nummer eins der Damenwelt © getty

Maria Scharapowa erreicht bei den US Open die zweite Runde. Das Aus kommt hingegen für Ana Ivanovic und Anna-Lena Grönefeld.

New York - Mit einem silbernen Stirnband und einem farblich abgestimmten schwarzen Kleid hat Maria Scharapowa bei den US Open die große New Yorker Bühne betreten und im Schnelldurchgang die zweite Runde erreicht.

Die 22-jährige Russin setzte sich in ihrem Auftaktmatch 6:3, 6:0 gegen Tswetana Pironkowa (Bulgarien) durch und wurde von den 22.547 Zuschauern im Arthur-Ashe-Stadium gefeiert. (DATENCENTER: Alle US-Open-Ergebnisse)

Die bestverdienende Sportlerin der Welt, die pro Jahr 22 Millionen Euro an Werbeeinnahmen einstreichen soll, genoss nach ihrem Pflichtsieg den Jubel. "Ich will in die zweite Turnierwoche, das wird schwierig genug. Aber ich bin glücklich, zurück zu sein", sagte "die Königin der Nacht", die in Flushing Meadows 2006 triumphiert hatte.

Freier Fall im Ranking

Nach einer neunmonatigen Pause wegen einer Schulterverletzung, in der sie in der Weltrangliste von Position vier bis auf Rang 126 abrutschte, war Maria Scharapowa erst in diesem Frühjahr auf die Tour zurückgekehrt.

Im vergangenen Jahr hatte sie wegen dieser Blessur nicht in New York antreten können. Die an 29 gesetzte Scharapowa trifft in der 2. Runde auf Christina McHale (USA).

Safina-Sieg mit Mühe

Mehr Mühe als Scharapowa hatte Dinara Safina (Russland). Die Weltranglistenerste, die immer noch auf den ersten Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier wartet, stand beim 6:7 (5:7), 6:2, 6:4 gegen die Australierin Olivia Rogowska vor einem historischen K.o.

Noch nie in der Geschichte der US Open war die topgesetzte Spielerin in der ersten Runde ausgeschieden. (Die Suche nach der wahren Königin)

Die in der Bestenliste nur auf Rang 167 notierte 18-jährige Rogowska führte im entscheidenden dritten Satz 3:0 und 40:15, verlor aber die Nerven. In der nächsten Runde trifft Safina auf Fed-Cup-Spielerin Kristina Barrois (Stuttgart). "Dinara ist die Favoritin, aber ich will natürlich gewinnen", sagte die 27-jährige Barrois.

Grönefeld enttäuscht

Anna-Lena Grönefeld konnte den Erfolg des Vorjahres nicht wiederholen. Die Achtelfinalistin von 2008 unterlag im Auftaktmatch 3:6, 2:6 gegen die an Nummer 21 gesetzte Chinesin Zheng Jie: "Ich habe einfach nicht das umgesetzt, was ich mir vorgenommen hatte", sagte die Wimbledon-Mixedsiegerin.

Aus für Ivanovic

Für die erste große Überraschung des Turniers sorgte Katerina Bondarenko (Ukraine), die die frühere Paris-Siegerin Ana Ivanovic (Serbien) 2:6, 6:3, 7:6 (9:7) bezwang.

Murray und "Joker" souverän

Bei den Männern gaben sich die Favoriten keine Blöße. Der Weltranglistenzweite und letztjährige Finalist Andy Murray (Großbritannien) besiegte den Letten Ernests Gulbis 7:5, 6:3, 7:5.

Der an Position vier gesetzte frühere Melbourne-Gewinner Novak Djokovic (Serbien) entschied das Duell gegen den Kroaten Ivan Ljubicic 6:3, 6:1, 6:3 für sich und darf sich weiterhin Hoffnungen auf den Siegerscheck von 1,6 Millionen Dollar machen.

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