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Roger Federer bekommt es nun mit Novak Djokovic zu tun © getty

Der Schweizer kommt seinem sechsten US-Open-Titel in Folge immer näher, trifft nun auf den "Joker". Eine Dänin überrascht.

New York - Roger Federer ist seinem sechsten US-Open-Titel in Folge wieder ein Stück näher gekommen. (DATENCENTER: Die US Open 2009)

In einer Neuauflage des French-Open-Endspiels zog der Weltranglistenerste aus der Schweiz trotz zwischenzeitlicher Probleme durch ein 6:0, 6:3, 6:7 (6:8) und 7:6 (8:6) in 2:33 Stunden gegen Robin Söderling (Schweden) ins Halbfinale ein.

Dort trifft Federer am Samstag in New York auf den an Position vier gesetzen Novak Djokovic.

Der Serbe hatte im Viertelfinale des letzten Grand-Slam-Turniers des Jahres zuvor Fernando Verdasco (Spanien/Nr. 10) mit 7:6 (7:2), 1:6, 7:5, 6:2 ausgeschaltet.

Federer nun gegen Djokovic

Federer sicherte sich durch den Erfolg seinen 22. Einzug in ein Grand-Slam-Halbfinale in Serie. Zuletzt war er bei den French Open 2004 in Paris bereits in der dritten Runde gescheitert.

In Flushing Meadows ist der 28-Jährige seit 39 Matches und sechs Jahren unbesiegt. Der Schweizer hat in diesem Jahr bereits die Grand-Slam-Turniere in Paris und Wimbledon gewonnen.

Djokovic setzte sich in der Runde der letzten acht gegen Linkshänder Verdasco durch, der in der dritten Runde Tommy Haas als letzten Deutschen aus dem Turnier geworfen hatte. Für Djokovic, den Australian-Open-Sieger von 2008, ist es in New York bereits die dritte Halbfinal-Teilnahme in Serie.

Wozniacki entzaubert Oudin

Caroline Wozniacki wiederum entzauberte bei den Damen Melanie Oudin und erreichte zum ersten Mal das Halbfinale eines Grand-Slam-Turnier.

Die an Position neun gesetzte Dänin besiegte das 17-jährige US-Wunderkind in 88 Minuten klar mit 6:2, 6:2 und trifft in der Runde der letzten vier am Freitag auf die Belgierin Yanina Wickmayer.

Die 19-Jährige hatte sich zuvor gegen die ebenfalls ungesetzte Katerina Bondarenko (Ukraine) mit 7:5, 6:4 durchgesetzt.

Knaller zwischen Serena und Clijsters

Im zweiten Semifinale stehen sich bei der mit 21,6 Millionen dotierten Veranstaltung ebenfalls am Freitag Titelverteidigerin Serena Williams (USA) und Rückkehrerin Kim Clijsters aus Belgien gegenüber.

Die Weltranglisten-70. Oudin hatte auf ihrem Weg ins Viertelfinale drei gesetzte Spielerinnen ausgeschaltet, unter anderem Olympiasiegerin Jelena Dementjewa und die an Position 13 gesetzte Nadia Petrowa (beide Russland).

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