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Kim Clijsters spielte nach der Geburt ihrer Tochter Jada 27 Monate keine Turniere © getty

Großes Ende einer sensationellen Geschichte: Tennis-Rückkehrerin Kim Clijsters gewinnt nach 27-monatiger Babypause die US Open.

New York - Kim Clijsters hat ihr sensationelles Comeback gekrönt und zum zweiten Mal nach 2005 die US Open in New York gewonnen (DATENCENTER: US-Open).

Die 26-jährige Belgierin besiegte im Finale des letzten Grand-Slam-Turniers des Jahres die an Position neun gesetzte Caroline Wozniacki (Dänemark) in 1:33 Stunden mit 7:5, 6:3.

Clijsters sicherte sich eine Siegprämie von 1,6 Millionen Dollar. Sie ist damit auch die erste Wildcard-Inhaberin überhaupt, die eins der großen vier Turniere für sich entscheiden konnte.

27 Monate Pause

Nach einer 27-monatigen Pause und der Geburt ihrer Tochter Jada vor anderthalb Jahren war Clijsters erst vor vier Wochen auf die Tour zurückgekehrt.

Damit ist die frühere Nummer eins die erste Mutter seit 29 Jahren, die ein Grand-Slam-Turnier gewinnen konnte. Zuletzt war dies Evonne Goolagong Cawley (Australien) 1980 in Wimbledon gelungen.

Clijsters wird sich nach diesem Erfolg in Flushing Meadows wieder in den Top 20 der Weltrangliste platzieren.

Erstes Finale für Wozniacki

Die Belgierin hatte auf dem Weg ins Finale unter anderem Titelverteidigerin Serena Williams im Halbfinale (Williams flippt aus) und deren Schwester Venus (beide USA) in der Runde der letzten 16 ausgeschaltet.

Wozniacki hatte bei den US Open das erste Mal in ihrer Karriere das Endspiel eines Grand-Slam-Turniers erreicht und war auch die erste Dänin, der das gelang.

Die 19-Jährige, die in dieser Saison von allen Profispielerinnen die meisten Matches gewonnen hat (62), konnte sich mit einer Prämie von 800.000 Dollar trösten.

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