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Simon Greul bekommt es zum Auftakt mit Tommy Haas zu tun © getty

Lisicki und Co. stehen zum Auftakt der Australian Open vor lösbaren Aufgaben. Ein Match wirkt wie eine Bayreuther Klubmeisterschaft.

Melbourne - Da haben John McEnroe und Ana Ivanovic ein richtig gutes Händchen gehabt.

Die amerikanische Tennislegende und die serbische Weltklassespielerin halfen in Melbourne bei der Auslosung zu den Australian Open und bescherten den deutschen Profis fast durchweg echte Glückslose:

In der ersten Runde des am Montag beginnenden ersten Grand-Slam-Turnieres des Jahres muss sich keiner der bislang zehn deutschen Herren und keine der sechs Damen im Hauptfeld mit einem der absoluten Topspieler auseinander setzen. (Alle Tennis-News)

Zwei deutsche Duelle

Dafür gibt es bei der mit rund 15,5 Millionen Euro dotierten Veranstaltung zwei deutsche Duelle in der Auftaktrunde.

Deutschlands Nummer eins, der an 18 gesetzte Tommy Haas, trifft auf Simon Greul. Im Match zwischen Philipp Petzschner und Florian Mayer kommt es Down Under zu einem Vergleich zweier Bayreuther.

Philipp Kohlschreiber, als 28. der zweite gesetzte deutsche Spieler, trifft zum Auftakt auf den unbekannten Argentinier Horacio Zeballos.

Niederlage in Auckland

Der Augsburger verpasste beim Vorbereitungsturnier im neuseeländischen Auckland aber ein ähnliches Erfolgserlebnis vor Melbourne wie 2007, als er sein zweites ATP-Turnier gewinnen konnte.

Kohlschreiber unterlag im Halbfinale dem 32 Jahre alten Franzosen Arnaud Clement nach 1:39 Stunden Spielzeit mit 3:6, 6:7 (2:7).

Haas schwächelt

Auch für Tommy Haas verlief die unmittelbare Vorbereitung auf die Tennistage im Melbourne Park nicht so erfolgreich wie gewünscht.

Der 31-Jährige musste beim Einladungsturnier im Melbourner Vorort Kooyong mit 4:6, 4:6 gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga die dritte Niederlage hinnehmen.

Schon gegen Novak Djokovic und Fernando Gonzalez zog er zuvor den Kürzeren.

Lisicki gegen Martinec

Die deutschen Frauen können sich über ihre Erstrundenlose ebenfalls nicht beklagen. Die an 21 gesetzte Sabine Lisicki trifft auf Petra Martinec aus Kroatien.

Andrea Petkovic, als Nummer 49 der Weltrangliste seit dieser Woche erstmals unter den Top 50, bekommt es mit einer Qualifikantin zu tun.

Sie würde bei einem Sieg in der zweiten Runde aber voraussichtlich auf die topgesetzte Titelverteidigerin Serena Williams treffen.

Malek mit schwerem Los

Das schwerste Los hat der Computer für Tatjana Malek ausgeworfen, die sich mit der an zehn gesetzten Polin Agnieszka Radwanska auseinandersetzen muss.

Bei den Männer spielt lediglich Rainer Schüttler gegen einen Gesetzten.

Gegner des Korbachers ist der an 25 gesetzte Amerikaner Sam Querry.

Becker gegen Qualifikanten

Daniel Brands spielt gegen Jewgeni Koroljew (Russland), Michael Berrer gegen Kristof Vliegen (Belgien), Mischa Zverev gegen Lukasz Kubot (Polen) und der gesundheitlich angeschlagene Benjamin Becker gegen einen Qualifikanten.

Bei den Frauen trifft Kristina Barrois auf Akgul Amanmuradowa (Usbekistan), Julia Görges auf die Österreicherin Tamira Paszek und Anna-Lena Grönefeld auf Roberta Vinci (Italien).

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