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Verfrühte Abreise aus Melbourne: Juan Martin del Potro kann's nicht fassen © getty

Kroatiens Aufschlagriese wirft in Melbourne US-Open-Sieger Del Potro raus. Im Achtelfinale kommt es zu einem echten Knaller.

Melbourne - Die vier führenden Spieler in der Weltrangliste haben sich beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres keine Blöße gegeben.

Am Sonntag zogen Titelverteidiger Rafael Nadal (Spanien) und Andy Murray (Großbritannien) durch Erfolge gegen zwei Aufschlagriesen in die Runde der letzten 16 der Australian Open ein, die der Pole Lukasz Kubot als einziger Ungesetzter erreicht hat.

Roger Federer (Schweiz) und Novak Djokovic (Serbien) erreichten am Samstag die vierte Runde.

Einzige Überraschung war das Ausscheiden des US-Open-Champions Juan Martin Del Potro. Der 21-Jährige unterlag in einem Marathonmatch über 4:38 Stunden dem gleichaltrigen Kroaten Marin Cilic mit 5:7, 6:4, 7:5, 5:7, 6:3.

Murya fordert Nadal

Murray bezwang den 2,06 Meter langen Amerikaner John Isner mit 7:6 (7:4), 6:3, 6:2. Anschließend setzte sich Nadal 6:4, 4:6, 6:4, 6:4 gegen den 2,08 Meter hohen Ivo Karlovic aus Kroatien durch. So kommt es am Dienstag zum Viertelfinalknaller zwischen den beiden.

Federer kämpft am Montag in der Night Session gegen den Australier Lleyton Hewitt um den Einzug ins Viertelfinale.

Überraschungen bei den Damen

Bei den Damen hat es insgesamt wesentlich mehr Überraschungen gegeben.

So blieb am Sonntag die Weltranglisten-Dritte Swetlana Kusnezowa mit 3:6, 6:3, 1:6 gegen ihre Landsfrau Nadja Petrowa auf der Strecke, die nach dem Sieg gegen Kim Clijsters das zweite prominente Opfer in Folge ausschaltete.

Justine Henin setzte allerdings ihr erfolgreiches Comeback durch einen hart erkämpften 7:6 (7:3), 1:6, 6:3-Erfolg über ihre Landsfrau Yanina Wickmayer bis ins Viertelfinale fort, wo sie nun auf Petrowa trifft.

Die Williams-Schwestern Serena und Venus waren beide am Samstag in der dritten Runde siegreich.

Nadal mit Respekt

Das interessanteste Match in der Runde der letzten Acht wird das zwischen Nadal und Murray. Zum zehnten Mal werden sich der 23 Jahre alte Mallorquiner und der ein Jahr jüngere Schotte gegenüberstehen.

Siebenmal davon gewann der Spanier, der die Aufgabe trotzdem sehr ernst nimmt: "Ich muss Andy einen Meter hinter der Grundlinie halten, sonst habe ich einen schnellen Rückflug."

Murray optimistisch

Murray, der als einziger der Top Vier noch kein Grand-Slam-Turnier gewonnen hat, ist neben dem an sechs gesezten Nikolai Dawydenko (Russland) der einzige Spieler, der seine vier bisherigen Matches ohne Satzverlust gewonnen hat.

"Ich bin sehr glücklich darüber, wie ich bisher gespielt habe", sagte Murray, "gegen Rafa wird des natürlich schwer, aber ich weiß, dass ich gewinnen kann, wenn ich weiterhin so gut drauf bin."

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