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Roger Federer hat bereits 16 Grand-Slam-Turniersiege in der Tasche © getty

Roger Federer will sich für eine bittere Pleite rächen. Baseball-Superstar Rodriguez belohnt ihn bereits jetzt.

New York - Die ersehnte Revanche vor Augen und eine Einladung der besonderen Art in der Tasche: Roger Federer durfte sich nach seinem Viertelfinaleinzug bei den US Open als doppelter Sieger fühlen.

Unmittelbar nach dem 6:3, 7:6 (7:4), 6:3 gegen den Österreicher Jürgen Melzer traf der Grand-Slam-Rekordsieger in den Katakomben des Arthur-Ashe-Stadiums Baseball-Superstar Alex Rodriguez von den New York Yankees. (DATENCENTER: Die US Open)

"Wir haben uns drei Minuten unterhalten. Es ist schön, einem so großen Sportler zu begegnen", sagte der Schweizer.

"Er hat mich überraschenderweise zu einem Spiel eingeladen. Ich war noch nie beim Baseball. Mein Zeitplan ist voll. Wir werden sehen, ob es klappt", verriet er über den Plausch unter Weltstars mit "A-Rod".

Bittere Niederlage in Paris

Fest steht indes, dass Federer am Mittwoch (ab 17 Uhr LIVESCORES) in der Runde der letzten acht auf Robin Söderling trifft.

Der Schwede besiegte in seinem Achtelfinale Albert Montanes (Spanien) 4:6, 6:3, 6:2, 6:3.

Der in Flushing Meadows an Position zwei gesetzte Federer hatte Anfang Juni bei den French Open in Paris eine seiner bittersten Niederlagen gegen den Weltranglisten-Fünften Söderling kassiert. Durch den Viertelfinal-K.o. von Roland Garros verpasste Federer seine 24. Halbfinalteilnahme in Serie bei einem Grand-Slam-Turnier.

Keine Furcht vor Söderling

"Robin ist ein starker Gegner. Ich erwarte ein enges Match", erklärte der fünfmalige US-Open-Sieger.

Trotz der Schmach von Paris gab sich Federer aber selbstbewusst: "Von 13 Duellen habe ich zwölf gewonnen. Ich habe es also schon gezeigt, wie es geht."

Auch für den Aufschlagriesen Söderling ist die Partie keine wie jede andere: "Es ist immer ein tolles Gefühl, gegen den Weltbesten zu spielen. Dafür trainiert man. Von solchen Spielen träume ich, seitdem ich mit dem Tennis angefangen habe", verriet der French-Open-Finalist.

Fünfmaliger Turniersieger

In New York hatte der 29-jährige Federer zwischen 2004 und 2008 fünfmal in Folge triumphiert.

Im vergangenen Jahr verlor er das Finale gegen Juan Martin del Potro aus Argentinien. In einem weiteren Viertelfinale treffen ebenfalls am Mittwoch der Weltranglisten-Dritte Novak Djokovic (Serbien) sowie Gael Monfils (Frankreich) aufeinander.

Wozniacki schlägt Scharapowa

Bei den Frauen bestand die topgesetzte Caroline Wozniacki ihren ersten Härtetest mit Bravour und wahrte neben der Chance auf ihren ersten Grand-Slam-Titel auch die Hoffnung auf die Eroberung des Tennis-Throns.

Die 20-jährige Dänin zog durch ein 6:3, 6:4 gegen die einstige Turniersiegerin Maria Scharapowa (Russland/Nr. 14) ins Viertelfinale ein. 284275(Die Bilder)

Dort trifft die Vorjahresfinalistin am Mittwoch auf die Slowakin Dominika Cibulkova, die überraschend Swetlana Kusnezowa (Russland) mit 7:5, 7:6 (7:4) ausschaltete.

Nummer eins winkt

Wozniacki könnte mit einem Turniersieg in New York erstmals die Spitze der Weltrangliste erobern.

"Das wäre ein Traum, aber ich schaue nur von Match zu Match", sagte Wozniacki.

Branchenführerin Serena Williams (USA) hatte ihre Teilnahme an den US Open wegen einer Fußverletzung absagen müssen. Auf die Siegerin des letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres wartet eine Prämie in Höhe von 1,7 Millionen Dollar.

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