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Kim Clijsters gewann bereits 2005 und 2009 die US Open © getty

In Rekordzeit eilt Kim Ciljsters zu ihrem dritten Turniersieg bei den US Open. Im Finale hat Wera Swonarewa keine Chance.

New York - Kim Clijsters hat ihren Titel bei den US Open in New York souverän verteidigt und sich zum dritten Mal nach 2005 und 2009 zur Königin von Flushing Meadows gekrönt. (DATENCENTER: Die US Open)

Die an Position zwei gesetzte Belgierin gewann das einseitige Endspiel in nur 60 Minuten mit 6:2, 6:1 gegen Wimbledonfinalistin Wera Swonarewa aus Russland.

Es war das kürzeste US-Open-Frauenfinale seit Einführung der offiziellen Zeitnahme im Jahr 1980.

2,2 Millionen für Clijsters

Die 27-jährige Clijsters kassierte eine Siegprämie in Höhe von 1,7 Millionen Dollar sowie für ihre Erfolge bei der vorangegangenen US-Turnierserie einen zusätzlichen Bonus von 500.000 Dollar.

Hoher Trostpreis

Die Weltranglisten-Achte Swonarewa, die im Achtelfinale Andrea Petkovic (Darmstadt) ausgeschaltet hatte, konnte sich vier Tage nach ihrem 26. Geburtstag immerhin mit 850.000 Dollar trösten. 284275(Die Bilder der US Open)

Belgische Dominanz

Clijsters dominierte das Finale im größte Tennisstadion der Welt von Anfang an und benötigte zum Gewinn des ersten Satzes gerade einmal 27 Minuten.

Erst danach konnte Swonarewa, die im Halbfinale gegen die topgesetzte Dänin Caroline Wozniacki gewonnen hatte, die Nervosität in ihrem ersten US-Open-Finale ablegen und kam zu einigen schönen Punktgewinnen.

Clijsters' Serie hält

Der 21. Matcherfolg in Folge von Clijsters in New York war aber nie ernsthaft gefährdet. Die Weltranglistenerste Serena Williams hatte ihren Heim-Grand-Slam wegen einer Fußverletzung absagen müssen.

Mama kam und siegte

Vor einem Jahr hatte Clijsters in Flushing Meadows eines der größten Comebacks der Sport-Geschichte gefeiert. Nach der Geburt ihrer Tochter Jada und einer 27-monatigen Pause krönte sie ihre famose Rückkehr mit ihrem zweiten US-Open-Sieg.

Mit der Wildcard zum Titel

Da sie in der Weltrangliste damals noch nicht wieder gelistet war, hatte sie eine Wildcard erhalten und war seit Evonne Goolagong Cawley (Australien) 1980 in Wimbledon die erste Mutter, die bei einem Grand-Slam-Turnier triumphierte.

Erst vier Wochen vor ihrem Coup hatte Clijsters ihr erstes Turnier nach der Baby-Pause bestritten.

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