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Die Weltranglistenerste Caroline Wozniacki konnte noch kein Grand-Slam-Turnier gewinnen © AFP

Mit Wozniacki fliegt die nächste Topspielerin raus. Die Weltranglistenerste scheitert an einer Slowakin. Federer gewinnt.

Paris - Das Favoritinnensterben bei den French Open in Paris (täglich ab 11 Uhr im LIVE-Ticker) geht weiter:

Einen Tag nach der überraschenden Niederlage von Melbourne-Siegerin Kim Clijsters schied am Freitag auch die topgesetzte Caroline Wozniacki aus (DATENCENTER: Die French Open).

Die Weltranglistenerste aus Dänemark verpasste durch ein 1:6, 3:6 gegen Daniela Hantuchova (Slowakei/Nr. 29) den Einzug ins Achtelfinale.

Es ist das erste Mal seit 1971, dass in Roland Garros die beiden am höchsten eingestuften Spielerinnen in der Runde der letzten 16 nicht mehr dabei sind (408383DIASHOW: Die Bilder aus Paris).

Warten auf den Grand-Slam-Titel

"Natürlich war das bitter. Jetzt werde ich trainieren und stärker zurückkommen", sagte Wozniacki nach ihrem Untergang auf dem Court Suzanne Lenglen.

Es ist das schwächste Abschneiden der 20-Jährigen bei einem Grand-Slam-Turnier seit exakt zwei Jahren. Im Mai 2009 war "Caro" ebenfalls in der dritten Runde von Paris gescheitert.

2009 war die 20-Jährige ebenfalls in der dritten Runde von Roland Garros gescheitert.

Damit muss Wozniacki, die in diesem Jahr bereits vier Turniere gewonnen hat, weiter auf ihren ersten Triumph bei einem Major-Tournament warten.

Trotzige Reaktion

Die US-Open-Finalistin von 2009 gab sich dann auch entsprechend trotzig: "Durch Niederlagen lernt man mehr, als durch Siege", meinte die Wahl-Monegassin, der gegen Hantuchova nur acht direkte Gewinnpunkte gelangen.

Die Slowakin kam dagegen auf 26 Gewinnschläge.

Auch Stosur raus

Kurz vor Wozniacki hatte sich am sechsten Turniertag auch Vorjahresfinalistin Samantha Stosur vorzeitig vom bedeutendsten Sandplatzturnier der Welt verabschiedet.

Die Weltranglisten-Achte aus Australien zog mit 4:6, 6:1, 3:6 gegen Gisela Dulko (Argentinien) den Kürzeren.

Die 26-jährige Dulko, die derzeit zweitbeste Doppelspielerin der Welt, wird in der Einzel-Weltrangliste an Position 51 geführt.

Vor einem Jahr hatte die frühere Doppel-Spezialistin Stosur in Roland Garros ihren größten Erfolg gefeiert. Erst im Endspiel hatte sie sich Francesca Schiavone (Italien) beugen müssen.

Die 27-jährige Stosur war damals die erste Australierin seit 1980, die wieder das Endspiel eines Grand-Slam-Turniers erreicht hatte.

Peng gibt auf

Titelverteidigerin Schiavone profitierte in ihrem Drittrundenmatch am Freitag gegen Shuai Peng von der verletzungsbedingten Aufgabe der Chinesin beim Stand von 6:3, 1:2 aus Sicht der Favoritin.

Am Donnerstag hatte die Weltranglistenzweite Clijsters durch ihre Niederlage für die erste große Überraschung des Turniers gesorgt.

Die Belgierin hatte gegen die Niederländerin Arantxa Rus in drei Sätzen verloren.

Federer ohne Mühe

Keine Blöße gab sich indes Roger Federer: Der Schweizer zog ohne Probleme ins Achtelfinale ein und bleibt beim diesjährigen Sandplatz-Highlight weiter ohne Satzverlust.

Der ehemalige Weltranglistenerste und Grand-Slam-Rekordsieger bezwang den Serben Janko Tipsarevic 6:1, 6:4, 6:3.

In der Runde der letzten 16 wartet auf den 29-jährigen Federer Landsmann Stanislas Wawrinka.

Der Schweizer setzte sich gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga nach starker Aufholjagd in fünf Sätzen durch. In knapp vier Stunden siegte Wawrinka 4:6, 6:7, 7:6, 6:2, 6:3.

Turnier-Favorit Novak Djokovic (Serbien) muss am Samstag in die Verlängerung.

Sein Spiel gegen Juan Martin Del Potro wurde beim Stand von 6:3 und 3:6 wegen Dunkelheit abgebrochen.

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