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Roger Federer erspielte bislang ein Preisgeld von über 44 Millionen Dollar © getty

Ohne Überraschungen ist der erste Turniertag der Australian Open verlaufen. Die Favoriten erreichten ohne Mühe die zweite Runde.

Melbourne - Titelverteidiger Novak Djokovic aus Serbien und der dreifache Champion Roger Federer sind zum Auftakt der Australian Open in Melbourne ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und in die zweite Runde eingezogen.

Die beiden Topstars gaben sich wie alle anderen Spitzenpieler zum Auftakt des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres keine Blöße, Überraschungen blieben aus.

Djokovic setzte sich am Mittag in brütender Hitze von 35,6 Grad mit 6:2, 6:3, 7:5 gegen den Italiener Andrea Stoppini durch. Spät in der Nacht beendete Federer das Tagesprogramm mit seinem 6:1, 7:6 (7:4), 7:5-Erfolg gegen dessen Landsmann Andreas Seppi (Italien).

Zverev unterliegt

Den Auftakt machte Andy Roddick (USA), der in der Weltrangliste nur noch an Nummer neun geführt wird, mit seinem 6:0, 6:2, 6:2-Sieg gegen den Schweden Björn Rehnquist. Der an fünf gesetzte Argentinier Juan Martin Del Potro bezwang Mischa Zverev (Hamburg) 6:3, 6:4, 6:2.

Auch bei den Frauen setzten sich die Spitzenspielerinnen durch. Die Weltranglistenerste Jelena Jankovic (Serbien) hatte keine Mühe mit der Österreicherin Yvonne Meusburger (6:1, 6:3).

Görges wehrt sich

French-Open-Finalistin Dinara Safina gewann 6:3, 6:4 im russischen Duell gegen Alla Kudrjawtsewa. Paris-Siegerin Ana Ivanovic (Serbien) hatte beim 7:5, 6:3 (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan)gegen Julia Görges (Bad Oldesloe) mehr Schwierigkeiten. Titelverteidigerin Maria Scharapowa (Russland) ist wegen einer Schulterverletzung nicht am Start.

Junior überrascht

Erfolgreich verlief der Auftakt für die Gastgeber. Der erst 16 Jahre alte Bernard Tomic gewann sein erstes Match bei einem Grand-Slam-Turnier in vier Sätzen gegen Potito Starace (Italien).

Der 19 Jahre alte Brydan Klein setzte sich ebenfalls in vier Sätzen gegen Björn Phau (Düsseldorf) durch. Die beiden Youngster gelten als größte Hoffnungsträger auf dem Fünften Kontinent. Die ehemalige Top-Ten-Spielerin Jelena Dokic konnte bei ihrem Comeback in Melbourne 6:2, 3:6, 6:4 gegen Tamira Paszek (Österreich) gewinnen.

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