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Seit April 2008 trainiert der Spanier Jose Higueras den Rechtshänder Roger Federer © getty

Nach dem Drei-Satz-Sieg über Andy Roddick steht Roger Federer im Endspiel von Melbourne. Auch Roddick hält den Erwartungen stand.

Melbourne - Roger Federer hat sich auf dem Weg in sein 18. Grand-Slam-Finale auch von seinem langjährigen Kontrahenten Andy Roddick nicht aufhalten lassen und greift am Sonntag (9.30 Uhr LIVESCORES) nach seinem 14. Titel bei einem Major-Turnier.

Der Schweizer würde damit den Rekord von Pete Sampras einstellen. Mit seinem brillant herausgespielten 6:2, 7:5, 7:5-Halbfinalerfolg über den Amerikaner sandte er zudem eine klare Warnung an Rafael Nadal und Fernando Verdasco. (Ergebnisse aus Melbourne)

Die beiden Spanier bestreiten am Freitag (9.30 Uhr LIVESCORES) das zweite Semifinale.

Nur Lendl häufiger im Finale

Federer schloss mit seinem Endspieleinzug in der Anzahl der erreichten Grand-Slam-Finals bereits zu Sampras auf.

Den Rekord hält Ivan Lendl, der 19 Mal um einen der großen Titel spielte. Der 27 Jahre alte Federer präsentiert sich in diesem Jahr in Melbourne körperlich deutlich besser als 2008, als er am noch unentdeckten Pfeifferschen Drüsenfieber litt.

Die Temperaturen von 34 Grad während der Night Session machten beiden Spielern offensichtlich nichts aus.

Roddick hält Erwartungen stand

Im Gegensatz zu den Damenhalbfinals am Nachmittag, als es noch zehn Grad heißer war, wurde die Partie bei offenem Dach gespielt.

Das erste Herrenhalbfinale entsprach trotz des klaren Resultats den hohen Erwartungen. Roddick enttäuschte keineswegs und bestätigte seinen Formanstieg seit Dezember, als er die Zusammenarbeit mit Coach Larry Stefanki begonnen hatte.

Knapp über zwei Stunden

Gegen die Galaform des langjährigen Weltranglisten-Ersten hatte er dennoch keine Chance.

Federer - schon im Viertelfinale gegen Juan Martin del Potro (Federer im Eiltempo ins Halbfinale) äußerst souverän - fand auf alle Versuche von Roddick eine Antwort, er schlug mehr Asse als der Texaner, returnierte erstklassig, und immer wieder gelangen ihm Passierschläge auch aus großer Bedrängnis.

Nach einer Spielzeit von 2:07 Stunden hatte Federer seinen Rekord gegen Roddick auf 16:2 ausgebaut.

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