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Die 1. Woche in Wimbledon zum DURCHKLICKEN © getty

Lisicki gibt in Wimbledon wegend er Fußball-WM Gas und. Petkovic trotzt einem Verletzungs-Schreck, Kerber wackelt nur kurz.

London - Nach ihrem Drittrundeneinzug in Wimbledon atmete Sabine Lisicki erleichtert auf.

"Es war wichtig, dass ich heute in zwei Sätzen gewonnen habe", sagte die Vorjahresfinalistin.

Dabei ging es ihr weniger um die eingesparte Kraft.

Das 6:3, 7:5 gegen die Tschechin Karolina Pliskova ermöglichte Lisicki, pünktlich zum Anstoß der deutschen Nationalmannschaft gegen die USA vor dem Fernseher zu sitzen.

(DATENCENTER: Wimbledon Damen)

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Auch Kerber und Petkovic weiter

Auch Andrea Petkovic und Angelique Kerber interessieren sich brennend für die Fußball-WM, allerdings noch mehr für den eigenen Erfolg im All England Club.

Beide Fed-Cup-Finalistinnen verpassten wegen ihrer Dreisatzmatches den Anpfiff in Brasilien, folgten jedoch Lisicki in die dritte Runde.

Watson ärgert Kerber

Top-Ten-Spielerin Kerber bestand auf dem Center Court ihre Bewährungsprobe gegen die Britin Heather Watson mit 6:2, 5:7, 6:1.

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French-Open-Halbfinalistin Petkovic egalisierte mit ihrem 6:4, 3:6, 6:1 gegen die Rumänin Irina-Camelia Begu ihr bestes Ergebnis beim ältesten Tennisturnier der Welt.

Verletzungspause für Petkovic

Die 26 Jahre alte Darmstädterin überstand dabei eine Schrecksekunde, im zweiten Satz war sie ausgerutscht und musste sich behandeln lassen.

Dick bandagiert kehrte sie auf den bislang so ungeliebten Heiligen Rasen zurück und dominierte den entscheidenden Durchgang.

"Ich war nach dem Sturz paralysiert, aber es ist nichts Dramatisches", sagte Petkovic.

Aufsteigerin Bouchard wartet

Auf Lisicki, Petkovic und Kerber warten nun jeweils hohe Hürden vor dem Einzug in die zweite Woche von Wimbledon.

Petkovic bekommt es mit der kanadischen Aufsteigerin Eugenie Bouchard zu tun, die in Paris ebenfalls das Halbfinale erreicht hatte.

"Das wird ein hartes Match, aber ich denke, ich bin bereit", sagte die 26-Jährige. Kerber spielt gegen die letztjährige Halbfinalistin Kirsten Flipkens (Belgien/Nr. 24) um den Einzug ins Achtelfinale.

Lisicki gegen Ivanovic

Lisicki trifft am Samstag auf die ehemalige Weltranglistenerste Ana Ivanovic (Serbien/Nr. 11), gegen die sie in diesem Jahr in Stuttgart verloren hatte.

"Da war ich aber noch nicht in Form", sagte die 24-Jährige trotzig. Bei ihrem Lieblingsturnier im Londoner Südwesten ist das anders, hier fürchtet Lisicki niemanden.

"Das Gefühl wird immer besser, ich habe mich wieder gesteigert und auch besser aufgeschlagen", sagte sie und verschwand auf der Suche nach dem nächsten Fernseher.

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