Topfavorit Rafael Nadal wird im Endspiel der 124. All England Championships in Wimbledon von Überraschungsfinalist Tomas Berdych aus Tschechien herausgefordert.

Der Weltranglisten-Erste aus Spanien setzte sich im zweiten Halbfinale mit 6:4, 7:6 (8:6), 6:4 gegen den großen britischen Hoffnungsträger Andy Murray durch.

Zuvor hatte Berdych nach Titelverteidiger Roger Federer auch den neuen Weltranglisten-Zweiten Novak Djokovic aus Serbien mit 6:3, 7:6 (11:9), 6:3 ausgeschaltet und war damit erstmals in seiner Karriere ins Endspiel eines Grand-Slam-Turniers eingezogen.

Nadal zerstörte mit seinem achten Sieg im elften Duell mit Murray wieder einmal die Hoffnungen der Briten auf einen einheimischen Sieger. Letzter Wimbledon-Champion von der Insel war 1936 der Engländer Fred Perry.

Nadal steht zum vierten Mal im Endspiel des bedeutendsten Tennisturniers der Welt, das er 2008 zum bislang einzigen Mal gewinnen konnte. Im Vorjahr fehlte er wegen einer Knieverletzung.

Insgesamt ist es bereits seine zehnte Finalteilnahme bei einem Grand-Slam-Turnier, sieben Titel konnte er gewinnen.

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