Rafael Nadal hat zum ersten Mal die US Open in New York gewonnen und damit seinen Karriere-Grand-Slam perfekt gemacht.

Der 24-jährige Spanier schrieb durch einen 6:4, 5:7, 6:4, 6:2-Finalsieg über den an Position drei gesetzten Novak Djokovic (Serbien) in 3:43 Stunden Geschichte und holte sich den noch fehlenden Major-Titel mit einem Tag Verspätung.

Das ursprünglich für Sonntag geplante Endspiel von Flushing Meadows hatte wegen Dauerregens verlegt werden müssen.

Auch am Montag war wegen Niederschlags eine 108 minütige Pause im zweiten Satz beim Stand von 4:4 nötig.

Der Weltranglistenerste Nadal ist damit erst der siebte Tennisspieler in der Geschichte, der die Australian Open, die French Open, Wimbledon und die US Open mindestens einmal gewonnen hat.

Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer (Schweiz), der in New York im Halbfinale in fünf Sätzen an Djokovic gescheitert war, hatte seine Sammlung 2009 in Paris komplettiert.

Nadal, der ein Preisgeld in Höhe von 1,7 Millionen Dollar kassierte, schraubte mit seinem dritten Major-Coup in Folge seine Siegesserie bei Grand-Slam-Tournaments auf 21 Erfolge.

In diesem Jahr hatte der Linkshänder bereits zum fünften Mal die French Open sowie zum zweiten Mal Wimbledon gewonnen.

Djokovic, der die vorangegangenen drei Duelle gegen Nadal für sich entschieden hatte, verpasste seinen zweiten Grand-Slam-Erfolg nach dem Gewinn der Australian Open 2008.

Bereits vor drei Jahren hatte der Serbe das Finale der US Open verloren, damals gegen Federer.

Allerdings rückte Djokovic durch seinen neuerlichen Einzug ins Endspiel von New York wieder auf Platz zwei der Weltrangliste vor und verdrängte Federer.

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