Der Siegeszug von Qualifikantin Mona Barthel bei den French Open endete in Runde zwei:

Die 20-Jährige musste sich bei ihrem Grand-Slam-Debüt der an Position 14 gesetzten Anastasia Pawljuschenkowa (Russland) mit 0:6, 6:7 (5:7) geschlagen geben.

Die Weltranglisten-187. Barthel zog sich zumindest im zweiten Satz achtbar aus der Affäre, führte schon mit 5:3 und später im Tiebreak mit 3:0.

"Ich hatte Chancen. In den entscheidenden Momenten fehlte nicht viel. Aber ich bin zufrieden mit", sagte Barthel.

Nach drei überstandenen Runden in der Qualifikation und dem überraschenden Erstrundensieg gegen die ehemalige US-Open-Viertelfinalistin Sybille Bammer (Österreich) gingen damit für Einser-Abiturientin Barthel traumhafte Pariser Tage zuende.

Zuvor hatte sich die Nummer acht der deutschen Rangliste überhaupt nur zweimal für die Hauptrunde eines WTA-Turniers qualifiziert. Ihr Alltag heißt ansonsten ITF-Tour.

Barthel, die keinen Ausrüstervertrag besitzt und von ihren Eltern unterstützt wird, gewann in Roland Garros das bisher höchste Preisgeld ihrer Karriere: 25.000 Euro. Die erste Investition ist bereits gemacht. Barthel kaufte sich ein Blackberry - unglücklicherweise mit einer französischen Tastatur.

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