Rückkehrer Tommy Haas hat nach seinen Erstrundenniederlagen im Einzel und Doppel bei den French Open in Paris ein durchwachsenes Fazit gezogen.

"Ich bin noch nicht da, wo ich sein muss und ziemlich müde. Jetzt werde ich mich erst einmal erholen. Aber ich habe gemerkt, dass ich von den Schlägen her noch voll dabei bin.

Ich habe sehr viel Bock auf Tennis", sagte der 33-jährige Haas, der in Roland Garros nach 15-monatiger Verletzungspause sein Einzel-Comeback auf großer Bühne gegeben hatte.

In den nächsten Tagen wird sich der frühere Weltranglistenzweite in München bei den Physiotherapeuten seines Vertrauens behandeln lassen.

Nach dem Testlauf in Paris möchte Haas als nächstes beim Rasen-Turnier in Halle/Westfalen (6. bis 12. Juni) und danach in Wimbledon starten, wo er 2009 erst im Halbfinale an Roger Federer (Schweiz) gescheitert war.

Erst Ende des Jahres will sich der vom Verletzungspech gebeutelte Haas entscheiden, ob er seine Karriere fortsetzen wird.

"In der Hinterhand habe ich ja meine Familie und mein Kind. Da kann man sich immer zurückziehen", meinte der Wahl-Amerikaner, der zuletzt wegen Operationen an der Leiste und am Ellbogen pausieren musste.

Allerdings hofft Haas, auf der Tour noch einmal angreifen zu können. "Denn so will ich nicht gehen. Das wäre nicht so mein Traumabgang", meinte der gebürtige Hamburger.

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