Der Aufschwung der deutschen Tennisspieler macht sich auch beim wichtigsten Turnier des Jahres bemerkbar.

Drei deutsche Profis sind für die am kommenden Montag beginnenden Wimbledon-Turnier gesetzt. Bei den Herren steht Florian Mayer (Bayreuth) auf Position 20 und damit zwei Plätze schlechter als in der aktuellen Weltrangliste.

Andrea Petkovic (Nr. 12 der Setzliste) und Julia Görges (Nr. 17.) werden in Wimbledon jeweils eine Position tiefer eingestuft als im derzeitigen WTA-Ranking.

Grund dafür ist die Platzierung von Serena Williams. Der All England Club setzte die Vorjahresiegerin aus den USA auf Position acht, obwohl sie in der Weltrangliste derzeit nur auf Rang 26 geführt wird.

Serena Williams hatte seit ihrem Finalsieg 2010 über Wera Zwonarewa aus Russland wegen einer langwierigen Fußverletzung und einer Lungenembolie kein offizielles Match mehr bestritten. Am Dienstag hatte sie nach 50 Wochen Pause ihr Comeback gegeben.

Die Einstufungen von Serena Williams und ihrer älteren Schwester Venus (24. der Setzliste), die ebenfalls wegen Verletzungen auf Rang 33 im WTA-Ranking gefallen ist, "reflektiert die Balance zwischen ihren bisherigen Leistungen und der fehlenden Wettkampfpraxis in den vergangenen zwölf Monaten", erklärte Oberschiedsrichter Andrew Jarrett. Auch Venus Williams feierte kürzlich ihr Comeback.

Die Nummer eins der Setzliste bei den Damen ist die Weltranglistenerste Caroline Wozniacki (Dänemark) vor Kim Clijsters (Belgien), Zwonarewa und der Chinesin Li Na.

Das Feld der Männer führt Titelverteidiger Rafael Nadal aus Spanien vor Novak Djokovic (Serbien), Roder Federer (Schweiz) und Andy Murray (Großbritannien) an.

Im Doppel-Wettbewerb der Herren sind die Vorjahresieger Philipp Petzschner (Bayreuth) und Jürgen Melzer (Österreich) auf Position fünf gesetzt.

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