Die Neuauflage war ein Sprint im Vergleich zum Marathon im vergangenen Jahr.

Vom 22. bis zum 24. Juni 2010 hatten John Isner aus den USA und Nicolas Mahut aus Frankreich in der ersten Runde von Wimbledon das längste Match der Tennis-Geschichte gespielt, diesmal allerdings machte der schon damals erfolgreiche Amerikaner kurzen Prozess.

7:6 (7:4), 6:2, 7:6 (8:6) gewann der 26-Jährige, nach 1:58 Stunden verwandelte er seinen zweiten Matchball. Isner schlug 8 Asse, Mahut ebenfalls.

Im Vorjahr hatten Isner und Mahut über drei Tage hinweg 11:05 Stunden auf dem Platz gestanden, der Amerikaner siegte schließlich mit 6:4, 3:6, 6:7, 7:6 und 70:68.

Alleine der letzte Satz dauerte 8:11 Stunden und damit 98 Minuten länger als das bis dahin längste Match zwischen den Franzosen Fabrice Santoro und Arnaud Clement bei den French Open 2004. 980 Punkte wurden gespielt - der siegreiche Isner gewann 478, 24 weniger als Mahut. Isner schlug damals 112 Asse, Mahut 103. Und gemeinsam tranken sie 61,34 Liter Wasser.

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