Die Doppelschicht war dann am Ende doch ein bisschen zu viel: Sabine Lisicki hat zwei Tage nach ihrer Halbfinale-Niederlage im Einzel auch im Doppelfinale einen Titelgewinn bei den 125. All England Championships in Wimbledon verpasst.

Nach einem erfolgreichen 18-minütigen "Nachsitzen" am Samstagnachmittag im fortgesetzten Halbfinale vom Vorabend verlor die Berlinerin mit ihrer australischen Partnerin Samatha Stosur das noch am gleichen Abend ausgetragene Endspiel gegen die an Nummer zwei gesetzten Kveta Peschke (Tschechien) und Katarina Srebotnik (Slowenien) nach 69 Minuten 3:6, 1:6.

Peschke/Srebotnik sind damit zum ersten Mal Wimbledon-Siegerinnen.

Der erste Satz war noch recht ausgeglichen, bis Lisicki zum 3:5 der letztlich entscheidende Aufschlagverlust unterlief. Im zweiten Satz lagen Lisicki/Stosur nach jeweils einem Break schnell 0:3 zurück, kamen dann nochmal auf 1:3 heran, bevor Stosur erneut ihren Aufschlag verlor.

Am Ende mussten sich Lisicki und Stosur mit 125..000 Euro Preisgeld trösten, die Siegerinnen erhielten umgerechnet rund 277.000 Euro. Für den Einzug ins Einzel-Halbfinale erhielt Lisiscki schon umgerechnet rund 304.000 Euro.

Lisicki und Stosur, die in der ersten Runde bereits die topgesetzten Vania King und Jaroslawa Schwedowa (USA/Russland) ausgeschaltet hatten, hatten zuvor im Halbfinale Marina Erakovic (Neuseeland) und Tamarine Tamasugan (Thailand) mit 6:3, 4:6, 8:6 besiegt.

Die Begegnung hatte am Freitagabend wegen Dunkelheit beim Stand von 5:5 im dritten Satz und 2:14 Stunden Spielzeit abgebrochen werden müssen. Lisicki und Stosur hatten zuvor schon 5: 2 geführt.

Nach insgesamt 2:32 Stunden verwandelte Lisicki dann mit einem Volley den Matchball.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel