Der planmäßige Beginn der US Open in New York ist wegen des Hurrikans "Irene" stark gefährdet.

Am Samstag wurde aus Sicherheitsgründen bereits der traditionelle "Kinder-Tag" in Flushing Meadows mit Hunderten von Teilnehmern und Showteilen abgesagt.

Am Sonntag wird die Anlage in Queens inklusive des größten Tennis-Stadions der Welt wohl einer Geisterstadt gleichen.

Die Tore sollen geschlossen bleiben, selbst die Profis werden nicht trainieren können und sich die Zeit im Hotel vertreiben müssen. US-Präsident Barack Obama wandte sich in einer TV-Ansprache ans Volk.

Und Bürgermeister Michael Bloomberg empfahl allen Bürgern und Besuchern von New York, ab Samstagabend die Häuser für 24 Stunden nicht zu verlassen.

Es wird mit Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h, starken Niederschlägen und Überflutungen gerechnet.

"Wir hoffen das Beste, aber müssen mit dem Schlimmsten rechnen", sagte Bloomberg am Freitagabend, als bereits erste Evakuierungen angeordnet wurden.

Am Samstagnachmittag wird der öffentliche Nahverkehr erstmals in der Geschichte bis auf weiteres gestoppt. Die Brücken sollen geschlossen werden. "Das Ziel: New York", titelte die Daily News über den Weg des Hurrikans.

Meteorologen rechnen mit Auswirkungen, die sich über mehrere Tage erstrecken können. Ursprünglich sollten in Flushing Meadows ab Montag 11.00 Uhr die Erstrunden-Partien starten.

Erst am Sonntagnachmittag will der US-Tennisverband Usta über eine mögliche Verschiebung des Turnierauftakts entscheiden.

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