Nach seinem Viersatz-Erfolg über den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga im Halbfinale von Wimbledon wird Lokalmatador Andy Murray von der britischen Presse mit Lob überhäuft.

Der Schotte erreichte als erster Brite seit Bunny Austin 1938 das Endspiel der All England Championships und trifft dort am Sonntag auf den Schweizer Roger Federer.

Die Pressestimmen im Überblick:

"The Times": "Die Nation ungläubig vereint: Das Unvorstellbare hat vor unseren Augen stattgefunden. Nichts Alltägliches, wie ein Auftritt von Elvis im 'Dog and Fox' in Wimbledon Village oder fliegende Schweine: Ein Brite hat das Finale von Wimbledon erreicht, zum ersten Mal seit Bunny Austin im Jahr 1938."

"Independent": "Die Worte 'keiner seit Bunny Austin' können endlich aus dem Lexikon des britischen Tennis' gestrichen werden. Und, wer weiß: Vielleicht kann morgen auch der Satz 'niemand seit Fred Perry' Geschichte sein. Durch seinen 6:3, 6:4, 3:6, 7:5-Sieg über Jo-Wilfried Tsonga ist Andy Murray der erste Brite seit Austin im Jahr 1938, der das Wimbledonfinale erreicht hat, und hat morgen die Chance, der erste Heimsieger zu werden, nachdem Perry 1936 den letzten seiner drei Titel im All England Club gewonnen hatte."

"Daily Mirror": "Nach so vielen Jahren des Schmerzes steht die britische Nummer eins vor dem Traumszenario, ihr erstes Grand Slam auf dem Centre Court gegen den besten Spieler aller Zeiten zu gewinnen."

"Daily Star": "Der mächtige Andy Murray ist gestern Abend in die Geschichtsbücher gestürmt, nachdem er als erster Brite seit 74 Jahren das Finale von Wimbledon erreicht hatte."

"Sun": "Das lange Warten hat ein Ende. Nach 74 Jahren hat Andy Murray eines der bedrohlichsten Schreckgespenster im Sport überwunden und das Finale von Wimbledon erreicht."

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