Der topgesetzte Roger Federer lässt auf dem Weg zum ersehnten sechsten US-Open-Rekordtitel in New York keine Gnade walten.

Der Grand-Slam-Rekordsieger aus der Schweiz zog durch ein 6:3, 6:4, 6:4 gegen Fernando Verdasco (Spanien/Nr. 25) ins Achtelfinale ein und gewährte seinem Kontrahenten in dem 2:02-stündigen Drittrundenmatch nur einen Breakball.

In der nächsten Runde trifft Wimbledonsieger Federer entweder auf Mardy Fish (USA/Nr. 23) oder Gilles Simon (Frankreich/Nr. 16).

Federer verbesserte mit dem 283. Grand-Slam-Match in seiner Karriere am Samstag den Rekord von Jimmy Connors (USA/282).

Mehr Probleme als Federer hatte am Samstag der Schotte Andy Murray. Der an Position drei gesetzte Olympiasieger musste beim 7:6 (7:5), 7:6 (7:5), 4:6, 7:6 (7:4) gegen den Spanier Feliciano Lopez 3:53 Stunden um das Weiterkommen zittern.

Dem Weltranglisten-31. Lopez gelangen im Louis-Armstrong-Stadium sogar insgesamt acht Punkte mehr als Murray, der in New York 2008 das Endspiel verloren hatte.

Wimbledonfinalist Murray spielt im Match um den Sprung ins Viertelfinale nun gegen Milos Raonic (Kanada/Nr. 15) oder James Blake (USA).

Federer könnte mit seinem sechsten Titelgewinn in Flushing Meadows eine weitere Bestmarke setzen.

Die beiden Amerikaner Pete Sampras und Jimmy Connors hatten das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres wie der 31-jährige Federer fünfmal gewonnen.

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