Der topgesetzte Novak Djokovic hat ohne Probleme das Achtelfinale der US Open in New York erreicht und bleibt beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres weiter ohne Satzverlust.

Der 26-jährige Serbe benötigte für das 6:0, 6:2 und 6:2 gegen den Portugiesen Joao Sousa lediglich 100 Minuten.

In der Runde der letzten 16 trifft Australian-Open-Gewinner Djokovic, der in Flushing Meadows 2011 gewonnen hatte, auf den ungesetzten Marcel Granollers.

Der Spanier schaltete durch seinen 6: 4, 4:6, 0:6, 6:3, 7:5-Sieg über Tim Smyczek den letzten amerikanischen Spieler aus.

Damit hat das US-Herrentennis einen neuen Tiefpunkt erreicht. Es ist das erste Mal überhaupt in der Open Era seit 1968, dass kein Amerikaner das Achtelfinale bei einem der vier Grand-Slam-Turniere eines Jahres erreicht hat.

Es ist zudem das zweite Mal seit 2012, dass kein US-Spieler auch nur mindestens den Sprung ins Viertelfinale bei einem Major-Tournament geschafft hat.

Bei den US Open hatte bislang immer mindestens ein einheimischer Akteur in der Runde der letzten 16 gestanden.

Anfang August war erstmals seit Einführung der Computer-Weltrangliste 1973 kein Amerikaner mehr in den Top 20 platziert. Inzwischen ist der 2,08 Meter große Aufschlagriese John Isner, der in der dritten Runde von New York gegen Philipp Kohlschreiber ausgeschieden war, zumindest wieder die Nummer 17 im Ranking.

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