Dem geplanten Dachbau auf dem größten Tennis-Stadion der Welt steht nun auch offiziell nichts mehr im Weg: Der Gouverneur des US-Bundesstaates New York, Andrew M. Cuomo, bestätigte die Genehmigung des Umbaus.

Damit bekommen die US Open als drittes Grand-Slam-Turnier nach den Australian Open und Wimbledon ein Dach über dem Centre Court.

Kurz vor Beginn des laufenden Turniers hatte der amerikanische Tennis-Verband USTA mitgeteilt, dass das 22.500 Zuschauer fassende Arthur-Ashe-Stadium bis spätestens 2017 mit einer 100 Millionen Dollar teuren, einfahrbaren Dachkonstruktion versehen werden soll.

Die Bauarbeiten, die bis 2018 zudem die Errichtung zweier weiterer überdachter Stadien auf dem Gelände vorsehen, sollen nach den diesjährigen US Open beginnen.

"Nach einem langen und beschwerlichen Weg sind wir der Überzeugung, ein Design gefunden zu haben, das den architektonischen, ästhetischen und finanziellen Ansprüchen gerecht wird", hatte USTA-Präsident Dace Haggerty gesagt.

Während es bei den Australian Open und in Wimbledon inzwischen Dachkonstruktionen gibt und die French Open diesbezüglich bis 2017 aufrüsten, hatte sich der US-Verband schwer mit der Zustimmung für ein Dach getan.

Die Gesamtkosten der nun verabschiedeten Umbaumaßnahmen der Anlage im New Yorker Stadtteil Queens belaufen sich auf rund 550 Millionen Dollar.

In den vergangenen zehn Jahren hatte die USTA vier Modelle abgelehnt. Neben den hohen Kosten für das Schiebedach gab es wohl auch logistische Schwierigkeiten.

So sollte der Untergrund, auf dem das Arthur-Ashe-Stadium steht, ursprünglich nicht stabil genug für zusätzliches Gewicht gewesen sein.

Im Zuge des Umbaus sollen laut Andrew M. Cuomo über 1500 neue Jobs geschaffen werden.

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