Der Kroate Marin Cilic hat bestritten, in Wimbledon eine Knieverletzung vorgeschoben zu haben, um eine negative Berichterstattung über seine Dopingsperre zu vermeiden. Er habe die Verletzung bereits vor Wimbledon erlitten, sagte der 24-Jährige am Mittwoch, "es machte für mich keinen Sinn, eine ernstere Verletzung zu riskieren".

Er habe deshalb die "schmerzhafte Entscheidung" getroffen, aus dem Turnier auszuscheiden.

Cilic war Anfang der vergangenen Woche für neun Monate gesperrt worden, nachdem in einer Probe des Weltranglisten-24. vom ATP-Turnier in München Anfang April das Psychostimulans Nikethamid festgestellt worden war.

Über die positive Probe war Cilic nach seinem Auftaktspiel in Wimbledon informiert worden. Seitdem hat er kein Spiel mehr bestritten.

Die Sperre gilt rückwirkend ab 1. Mai 2013 und endet am 31. Januar 2014.

Cilic hat den Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne angekündigt.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel