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Für Philipp Kohlschreiber ist Wimbledon schon nach der zweiten Runde beendet. © getty

Durch das Aus von Philipp Kohlschreiber und Julian Reister sind beim Grand Slam in Wimbledon bereits in der zweiten Runde alle deutsche Herren ausgeschieden.

Damit stteht erst zum dritten Mal in den vergangenen 30 Jahren kein deutscher Tennisprofi unter den besten 32. Diese desaströse Bilanz hatte es bislang nur 1987 und 2011 gegeben.

Der an Position 22 gesetzte Kohlschreiber unterlag dem Italiener Simone Bolelli in einem Fünfsatzkrimi 6:4, 4:6, 3:6, 6:2 und 5:7, eine unnötige Niederlage gegen die Nummer 132 der Welt, besonders bei Kohlschreibers Ambitionen ("Den Traum vom Einzug in die Top 10 kann mir keiner nehmen").

Reister verlor gegen Denis Istomin aus Usbekistan 6:7 (7:9), 4:6, 4:6.

Der Weltranglisten-28. Kohlschreiber ließ sich im dritten Satz am Rücken behandeln und wirkte in der Folge angeschlagen.

Der frühere Davis-Cup-Spieler sprach später auch von Enttäuschung, "solch ein knappes Ding verloren zu haben".

Immerhin schaffte er es rechtzeitig zum Anpfiff des WM-Spiels Deutschland-USA vor den Fernseher. Kohlschreiber hatte bei der Turnierleitung extra nach einem frühen Matchbeginn gefragt - und war sogar erhört worden.

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