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Venus Williams hat bisher zehn Grand-Slam-Titel gesammelt © getty

Venus, Jelena Jankovic und Youngster Caroline Wozniacki folgen Serena Williams beim WTA-Masters in Doha ins Halbfinale.

Doha - Titelverteidigerin Venus Williams trifft im Halbfinale des Masters der Tennis-Damen in Doha/Katar auf die ehemalige Weltranglistenerste Jelena Jankovic, ihre Schwester Serena bekommt es am Samstag mit dem dänischen Youngster Caroline Wozniacki zu tun.

Die an Nummer acht gesetzte Serbin Jankovic gewann bei der mit 4,55 Millionen Dollar dotierten Veranstaltung in der weißen Gruppe 6:2, 6:2 gegen Wozniacki (Nr. 4) und löste mit dem zweiten Sieg im dritten Spiel das Halbfinal-Ticket (DATENCENTER: Alle Turniere).

Die Russin Jelena Dementjewa (Nr. 5) verlor anschließend das Duell mit ihrer Landsfrau Swetlana Kusnezowa (Nr. 3) 3:6, 2:6 und verpasste so nach ihrer zweiten Niederlage den Sprung in die Vorschlussrunde.

Satzverhältnis hilft Venus

Dank des besseren Satzverhältnisses folgte Venus Williams (USA/Nr. 7) mit ebenfalls einem Sieg und zwei Niederlagen in der braunen Gruppe ihrer bereits qualifizierten Schwester Serena (Nr. 2) in die Runde der letzten Vier.

Wozniacki zog nach der verletzungsbedingten Aufgabe von Wiktoria Asarenka (Weißrussland/Nr. 6) im letzten Gruppenspiel gegen Agnieszka Radwanska (Polen/Nr. 10) trotzdem ins Halbfinale ein.

Aufgabe wegen Krämpfen

Asarenka musste die Partie beim Stand von 4:6, 7:5, 4:1 für Radwanska wegen anhaltender Krämpfe im Oberschenkel abbrechen.

Die Polin war für die am Knöchel verletzte Wera Swonarewa (Russland) eingesprungen, die ihrerseits die mit einer Rückenverletzung ausgeschiedene Weltranglistenerste Safina vertreten hatte.

Jankovic macht kurzen Prozess

Die 24 Jahre alte Jankovic, die die unter Manipulationsverdacht stehende Wozniacki in 68 Minuten abfertigte, profitierte gegen die fünf Jahre jüngere Konkurrentin von ihrer Fitness.

Während Wozniacki bei ihren Erfolgen gegen Asarenka und Wera Swonarewa insgesamt 5:48 Stunden lang Schwerstarbeit auf dem Court verrichtet hatte, hatte Jankovic dank der Aufgabe von Dinara Safina (Russland/Nr. 1) am Mittwoch erst 95 Minuten Spielzeit in den Beinen.

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