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Sabine Lisicki wurde im Februar 2008 erstmals für den Fed Cup nominiert © imago

Die 19-jährige Deutsche verliert ihr erstes Finale auf der WTA-Tour. Am Ende entschieden im Tie-Break die Nerven.

Taschkent - Sabine Lisicki hat das erste WTA-Finale ihrer Karriere verloren.

Die 19-jährige Berlinerin zog im Endspiel von Taschkent/Usbekistan mit 6:2, 4:6, 6:7 (4:7) gegen die Rumänin Sorana Cirstea den Kürzeren.

Im Halbfinale hatte Lisicki als Nummer vier der Setzliste die topgesetzte Chinesin Shuai Peng mit 5:7, 6: 3, 6:4 besiegt.

"Das war mein erstes WTA-Halbfinale, und es war nicht gerade leicht zu spielen", sagte die blonde Berlinerin anschließend.

Hart umkämpfte Matches

Gegen die drei Jahre ältere Peng ließ sich die deutsche Ranglistenerste auch durch den schnellen Satzverlust nicht aus der Ruhe bringen.

Die in Troisdorf bei Bonn geborene Lisicki übernahm danach die Initiative und entschied das hart umkämpfte Match nach 113 Minuten für sich.

"Ich musste kämpfen, um mich zu konzentrieren, und ich habe gewonnen. Nie zuvor habe ich eine Nummer eins der Setzliste geschlagen. Jetzt bin ich sehr glücklich", sagte Lisicki, die das Match mit einem Break im zwölften Spiel des ersten Satzes zu ihren Gunsten drehte.

Den Faden verloren

Im Endspiel schien es zunächst ebenfalls für die deutsche Nummer eins zu laufen, Lisicki gewann den ersten Satz relativ mühelos mit 6:2. Danach war der Faden im Spiel der Berlinerin gerissen.

Cirstea, als Nummer drei unmittelbar vor Lisicki gesetzt, übernahm die Initiative und hatte auch im Tiebreak des dritten Satzes das bessere Ende für sich. Lisicki hatte gegen Cirstea schon einmal bei einem Juniorenturnier verloren.

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