vergrößernverkleinern
MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Julia Görges hat bisher zwei Titel auf WTA-Tour gesammelt © getty

Die Stuttgart-Siegerin schaltet beim Turnier-Auftakt in Madrid die favorisierte Kanepi aus. Auch sonst hält das deutsche Damen-Hoch.

München - Auch eine Finalniederlage kann die Bilanz nicht trüben: Die Erfolgsserie der deutschen Tennisfrauen auf der WTA-Tour geht scheinbar unaufhaltsam weiter.

Im portugiesischen Estoril verpasste die Stuttgarterin Kristina Barrois zwar ihren ersten Turniersieg und nach dem Erfolg von Julia Görges (Bad Oldesloe) in Stuttgart den zweiten deutschen Triumph binnen einer Woche.

Dennoch blickt das deutsche Team auf eine erfolgreiche Woche zurück - und auf eine erfolgsversprechende voraus.

Keine Probleme für Petkovic

Beim hochklassig besetzten und mit 2,8 Millionen Euro dotierten Turnier in Madrid meisterten Top-Spielerin Andrea Petkovic (Darmstadt) und Görges ihre Auftaktaufgaben und stehen schon wieder in Runde zwei.

Mit Leichtigkeit gewann Petkovic, Nummer 15 der Weltrangliste und in Madrird an Position 13 gesetzt, am Samstag in der spanischen Hauptstadt gegen die Lokalmatadorin Lourdes Dominguez Lino mit 6:3, 6:1. (DATENCENTER: WTA Madrid)

In Runde zwei soll auch die Wildcard-Starterin Arantxa Parra Santonja (Spanien) nur eine Übergangsstation zu Petkovics sechstem Achtelfinaleinzug bei ihrer achten Turnierteilnahme in diesem Jahr sein.

Im vergangenen Jahr hatte die Darmstädterin in der spanischen Hauptstadt ebenfalls die Runde der besten 16 erreicht.

Görges wird mehr gefordert

Fed-Cup-Teamkollegin Görges wurde bei ihrer Auftaktpartie in Madrid am Sonntag zwar etwas mehr gefordert, setzte ihren Triumphzug eine Woche nach ihrem überraschenden Turniersieg in Stuttgart schlussendlich aber unbeeindruckt fort. 387689(DIASHOW: Julia Görges' Karriere)

Gegen die Estin Kaia Kanepi, die mit Weltranglisten-Position 17 immerhin zehn Ränge besser platziert ist als die Deutsche, siegte die 22 Jahre alte Görges nach 2:13 Stunden 6:7 (3:7), 6:1, 6:4.

In der 2. Runde trifft Görges entweder auf die Russin Dinara Safina oder die Qualifikantin Nuria Llagostera Vives (Spanien).

"Muss das Finale vergessen"

Barrois unterlag im Endspiel von Estoril vergangenes Wochenende der Spanierin Anabel Medina Garrigues 1:6, 2:6.

"Ich war nicht in der Lage, gutes Tennis zu spielen, deshalb bin ich enttäuscht. Es war mein zweites Finale und ich habe zum zweiten Mal verloren", sagte Barrois nach der Niederlage:

"Ich habe hier einige gute Spiele gezeigt, aber das Finale muss ich vergessen."

Trotz der Niederlage konnte sich die Fed-Cup-Spielerin mit 19.000 Dollar und 200 Weltranglistenpunkten trösten.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel