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SPORT1 stellt die Schleswig-Holsteinerin vor
Julia Görges nennt Martina Hingis als sportliches Vorbild © getty

Die neue deutsche Hoffnung gewinnt ihr Viertelfinale in Madrid deutlich - und passiert damit mindestens einen Meilenstein.

Madrid - Julia Görges hat ihre unglaubliche Siegesserie fortgesetzt und steht im Halbfinale des WTA-Turniers in Madrid.

Die Stuttgart-Gewinnerin bezwang einen Tag nach der Weltranglisten-Ersten Caroline Wozniacki (Bericht) auch die Russin Anastasia Pawljutschenkowa mit 6:4, 6:2 387689(DIASHOW: SO "gorgeous" ist Görges) .

Die 22-jährige trifft in der Vorschlussrunde am Samstag auf die an Nummer vier gesetzte Viktoria Asarenka aus Weißrussland, die die Tschechin Lucie Safarova mit 6:3, 3:6, 6:2 ausschaltete (DATENCENTER: WTA Madrid).

"Ich glaube, das Spiel war enger, als es das Resultat aussagt. Aber ich bin glücklich", freute sich Görges.

Powerspiel klappt erneut

Görges konnte auf dem Centre Court "Manolo Santana" erneut ihr aggressives Powerspiel aufziehen.

Ungeachtet der Strapazen der letzten Wochen und einer Blase am linken Fuß verwandelte sie nach 1:24 Stunden den ersten Matchball gegen die in der Rangliste um sechs Postionen höher eingestufte Pawljuschenkowa - und zelebrierte es mit einem lauten Siegesschrei.

Die Weichen stellte Görges mit einem frühen Break im ersten Spiel des zweiten Satzes.

Die Top 20 winken

Die Fed-Cup-Spielerin hat bei der mit 3,5 Millionen Euro dotierten Sandplatzveranstaltung bereits ein Preisgeld in Höhe von 135.500 Euro und 450 Weltranglisten-Punkte sicher, die sie ab Montag in die Top 20 befördern könnten.

Zudem durchbricht die deutsche Nummer zwei dank des Halbfinaleinzugs auch die Preisgeldgrenze von einer Million Dollar.

Görges hatte Wozniacki am Ostersonntag im Finale von Stuttgart in zwei Sätzen bezwungen und beim Heimspiel ihren zweiten Turniersieg nach Bad Gastein 2010 gefeiert. Das hochkarätig besetzte Tournament in Madrid gilt als Standortbestimmung für die French Open in Paris (22. Mai bis 5. Juni).

Noch vor einem Jahr hatte Görges auf Platz 81 der Weltrangliste gestanden und gegen Top-10-Spielerinnen eine Bilanz von 0:6. Seitdem konnte sie fünf von acht Duellen gegen die besten zehn der Welt gewinnen - zuletzt zwei Matches binnen zwölf Tagen gegen Wozniacki.

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