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Julia Görges gewann bisher zwei WTA-Tur- niere (Bad Gastein 2010 und Stuttgart 2011) © getty

Julia Görges erhält Lob von der Nr. 1. Der Sprung in die Top 20 macht sie "sehr stolz". Eine Verletzung zwingt sie zur Pause.

München/Madrid - Zwölf Jahre nach Steffi Graf und Anke Huber stehen am Montag wieder zwei deutsche Tennis-Spielerinnen in den Top 20 der Weltrangliste.

Julia Görges folgt nach ihrem Siegeszug der letzten drei Wochen, der erst im Halbfinale von Madrid endete, ihrer Fed-Cup-Kollegin Andrea Petkovic in den Kreis der besten 20.

"Ich bin sehr glücklich und auch sehr stolz", twitterte "Jule" am Tag nach dem 4:6, 2:6 gegen Wiktoria Asarenka: "Ich möchte mich bei allen für die große Unterstützung bedanken. Ich habe das auf dem Platz deutlich gespürt."

Nach neun Siegen in Folge seit dem 19. April war die 22-jährige Görges im Halbfinale von Madrid mit den Kräften am Ende 387689(DIASHOW: SO "gorgeous" ist Görges) .

"Ich hatte im ersten Satz eine Menge Chancen, aber meine Batterie war einfach leer", sagte sie: "Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit den letzten Wochen."

Kompliment von Wozniacki

Am Sonntagmorgen hätte die Stuttgart-Siegerin gemeinsam mit ihrem Trainer Sascha Nensel nach Rom fliegen sollen.

"Unglücklicherweise musste ich wegen einer Verletzung im unteren Rückenbereich zurückziehen", teilte die neue Nummer 20 der Weltrangliste via "Twitter" mit: "Die letzten Wochen waren unfassbar, aber sie haben auch all meine Energie geraubt. Ich muss jetzt an meiner Fitness arbeiten."

Als Lucky Loser rutschte damit die Kielerin Angelique Kerber ins Hauptfeld von Rom, ihre erste Gegnerin ist am Montag die Belgierin Yanina Wickmayer.

Andrea Petkovic spielt in der "ewigen Stadt" zum Auftakt gegen die Russin Maria Kirilenko.

Im Halbfinale von Madrid konnte Görges auf dem Centre Court "Manolo Santana" zu keinem Zeitpunkt ihr gewohnt aggressives Powerspiel aufziehen, mit dem sie unter anderem im Achtelfinale die dänische Weltranglistenerste Caroline Wozniacki ("Jule ist echt heiß") ausgeschaltet hatte (DATENCENTER: WTA-Turnier in Madrid).

Dennoch ist der Platz in den Top 20 der verdiente Lohn für ihre zuletzt hervorragende Arbeit.

Asarenka schreibt Geschichte

Ein noch größeres Ziel hat Wiktoria Asarenka in Madrid erreicht. Mit ihrem Finaleinzug verbessert sich die 21-Jährige vom fünften auf den vierten Platz und ist damit in der Geschichte der Weltrangliste seit 1975 die bestplatzierte Weißrussin. Natascha Zwerewa hatte es im Frühjahr 1989 bis auf Position fünf gebracht.

Zu mehr reichte es aber dann nicht. Im Finale musste sich Asarenka Petra Kvitova mit 6:7 (3:7), 4:6 geschlagen geben. Die Tschechin, die schon in Brisbane und Paris triumphiert hatte, wird damit am Montag in den Top 10 geführt.

Wiktoria Asarenka ist dennoch auf der WTA-Tour die Spielerin der Stunde. Sie gewann in den letzten zwei Monaten 18 von 21 Matches und holte die Titel in Miami und Marbella.

In Stuttgart musste sieim Achtelfinale gegen die spätere Turniersiegerin Görges wegen einer Schulterverletzung nach gewonnenem ersten Satz aufgeben.

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