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Sabine Lisicki hat bisher zwei Titel auf der WTA-Tour gewonnen © dpa Picture Alliance

Im Halbfinale von Stanford muss sich Lisicki der ehemaligen Nummer eins geschlagen geben. Die "Wucht" der Schläge ist zu groß.

Stanford - Wimbledon-Halbfinalistin Sabine Lisicki hat beim WTA-Turnier im kalifornischen Stanford das Finale verpasst.

Die Berlinerin unterlag der früheren Weltranglistenersten Serena Williams (USA) in nur 59 Minuten mit 1:6, 2:6.

Williams trifft im Endspiel auf die Französin Marion Bartoli, die durch ein Walkover das Finale erreichte.

Ihre Halbfinalgegnerin Dominika Cibulkova (Slowakei) konnte wegen einer Bauchmuskelverletzung nicht antreten.

"Ich habe nicht mein bestes Tennis gespielt, weil ich zu angespannt war", sagte Lisicki, die das Halbfinale mit Siegen gegen Simona Halep (Rumänien), Samantha Stosur (Australien) und Agnieszka Radwanska (Polen) erreicht hatte:

"Was ich gezeigt habe, reicht nicht gegen einen Champion wie Serena. Ich habe nie gegen eine stärkere Gegnerin gespielt, und ich bin als Hardhitter einfach nicht daran gewöhnt, dass die Bälle mit der gleichen Wucht zurückkommen."

"Meine Form wird jeden Tag besser"

Das Finale ist für Serena Williams erst das elfte Match ihres Comebacks nach einjähriger Verletzungspause. Bei ihren bisherigen beiden Turnierstarts in Eastbourne und Wimbledon erreichte sie jeweils das Achtelfinale.

"Meine Form wird jeden Tag besser", sagte sie nach dem Sieg gegen Lisicki, dem im Viertelfinale ein ebenso deutliches 6:1, 6:3 gegen Wimbledon-Finalistin Maria Scharapowa (Russland) vorausgegangen war.

Serena noch unsicher

Sollte Serena Williams das Endspiel gegen Bartoli gewinnen, würde sie sich in der Weltrangliste am Montag von Platz 169 auf eine Position um die 80 verbessern.

"Was ich an Bartoli mag, ist, dass sie kämpft bis zum letzten Ball und dabei niemals aufgibt", sagte die Amerikanerin, die am 26. September 30 Jahre alt wird.

Auf dem Weg zurück zu alter Stärke hofft Williams vor allem auf wachsendes Selbstvertrauen: "Da sind immer noch einige Dinge, die ich mir auf dem Platz nicht zutraue, weil ich sie so lange nicht getan habe. Um diese Sicherheit zurückzugewinnen, muss ich so viele Matches wie möglich spielen."

[kaltura id="0_kv1r3pnr" class="full_size" title=" Kann mir nicht viel vorwerfen "]

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