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Angelique Kerber gewann im Februar 2012 beim Turnier in Paris ihren ersten WTA-Titel © getty

Schwarzer Tag für die deutschen Damen beim WTA-Turnier in Doha. Görges, Kerber und Barthel scheiterten alle in Runde zwei.

Doha - Ein jäh gestoppter Siegeszug, eine unnötige Pleite und eine erwartete Niederlage:

Die deutschen Damen haben beim WTA-Turnier in Doha einen denkbar schlechten Tag erwischt.

Angelique Kerber, Julia Görges und Mona Barthel schieden innerhalb weniger Minuten in der zweiten Runde der Katar Open aus.

Somit geht die mit 2,168 Millionen Dollar dotierte Veranstaltung ohne deutsche Beteiligung weiter.

Kerber chancenlos

Nach ihrem Turniersieg in der vergangenen Woche in Paris (Bericht) und dem Auftakterfolg in Doha gegen Sabine Lisicki (News) fand Kerber gegen Zwetana Pironkowa (Bulgarien) nicht zur gewohnten Form.

Die Weltranglisten-22. aus Kiel hatte im gesamten Match nur eine Breakchance und unterlag nach nur 1:06 Stunden 4:6, 1:6. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Knappe Niederlage für Görges

Mehr Gegenwehr leistete Fed-Cup-Kollegin Julia Görges. Doch auch die deutsche Nummer drei aus Bad Oldeslohe verabschiedete sich überraschend.

Gegen die Qualifikantin Varvara Lepchenko (USA) verlor Görges, die an Position 16 gesetzt war, nach 2:31 Stunden 6:7 (4:7), 6:7 (5:7). (DATENCENTER: WTA-Weltrangliste)

Chancenlos war dagegen erwartungsgemäß Mona Barthel aus Bad Segeberg. Die Aufsteigerin der vergangenen Wochen hatte gegen Australian-Open-Siegerin Wiktoria Asarenka keine Chance.

Barthel unterliegt Azarenka

Anders als in der dritten Runde in Melbourne leistete die 21-Jährige allerdings auch kaum Widerstand und verlor 1:6, 0:6. Genau 60 Minuten dauerte der einseitige Auftritt.

Die deutschen Damen befinden sich mit ihren Niederlagen allerdings in bester Gesellschaft.

So musste Caroline Wozniacki, Nummer zwei der Welt aus Dänemark, nach einer Niederlage gegen Lucie Safarova (Tschechien) die Heimreise antreten.

Auch Vera Zvonareva (Russland/Nr. 6), Francesca Schiavone (Italien/Nr. 7) und Jelena Jankovic (Serbien/Nr. 8) verloren überraschend früh.

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