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Andy Ram gewann 2008 im Doppel mit Jonathan Erlich die Australian Open © getty

Nach dem massiven Druck der WTA auf die Vereinigten Arabischen Emirate bekommt der Israeli Andy Ram eine Sondererlaubnis.

Dubai - Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben sich dem Druck nach dem Skandal um das Einreise-Verbot für die israelische Tennis-Spielerin Shahar Peer zum WTA-Turnier in Dubai gebeugt (Eklat beim WTA-Turnier).

Nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur WAM unter Berufung auf einen Mitarbeiter des Außenministeriums erteilen die VAE Peers Landsmann Andy Ram für das kommende Woche ebenfalls in Dubai stattfindende ATP-Turnier ein Visum.

Nach Angaben des Ministeriums-Mitarbeiters erhält Ram eine Sondererlaubnis.

Adam Helfant, Vorstandschef der ATP, lobte die VAE für eine "richtige Entscheidung": "Keinem Spieler, der für ein ATP-Turnier qualifiziert ist, sollte die Teilnahme wegen seiner ethnischen Abstammung, Nationalität oder Religion verweigert werden. Wir sind froh, dass das in Dubai genauso gesehen wird."

Drohung hat gefruchtet

Die Visa-Verweigerung für Peer war weltweit als Diskriminierung gewertet worden und hatte für große Empörung gesorgt.

Die WTA hatte danach mit der Streichung des Turniers in Dubai aus ihrem Kalender gedroht.

Die Turnierleitung hatte mit Hinweis auf den Gaza-Konflikt das Einreise-Verbot für Peer mit Sicherheitsbedenken und Furcht vor einem Zuschauerboykott begründet.

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