Deutschlands beste Spielerin Andrea Petkovic bekommt die Auswirkungen des Medien-Hypes um ihre Person derzeit deutlich zu spüren.

"Ich bin schon ziemlich platt und fertig. Wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich mir das auch an. Ich habe plötzlich auch Pickel, das habe ich sonst nie", sagte die Weltranglisten-19. aus Darmstadt nach ihrem Auftaktsieg beim Turnier in Stuttgart gegen die österreichische Qualifikantin Tamira Paszek (3:6, 6:2, 6:2).

Obwohl sich Australian-Open-Viertelfinalistin Petkovic durch ihre jüngsten Erfolge in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses spielte und sogar in der Klatschpresse Thema war, fühlt sie sich nicht als neuer Star. "Ich bin keine Paris Hilton", meinte die Einser-Abiturientin, die am Mittwoch im Achtelfinale des mit 721..000 US-Dollar dotierten Stuttgarter Turniers auf die an Position sieben gesetzte Jelena Jankovic (Serbien) traf.

Die 23-jährige Petkovic hatte beim Turnier in Miami vor drei Wochen das Halbfinale erreicht und unter anderem die Weltranglistenerste Caroline Wozniacki (Dänemark) besiegt. Am vergangenen Wochenende führte die Hessin das Fed-Cup-Team mit zwei Einzelsiegen gegen die USA (5:0) zurück in die Weltgruppe der besten acht Mannschaften. In den Tagen davor war "Petko" regelrecht von Medienterminen überflutet worden. "Das ist eine ganz neue Situation für mich", sagte sie.

Nach dem Heimspiel in Stuttgart will Petkovic nach einer kurzen Erholungspause bei den Turnieren in Madrid und Rom antreten. Nächster großer Höhepunkt sind dann die French Open in Paris Ende Mai.

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