Serena Williams ist wieder da: Nach einjähriger Verletzungspause und dem Sturz auf Platz 169 der Weltrangliste hat sich die langjährige Nummer eins mit dem Turniersieg im kalifornischen Stanford endgültig zurückgemeldet.

Die 29-Jährige gewann das Finale gegen die an Nummer drei gesetzte Französin Marion Bartoli mit 7:5, 6:1, feierte ihren ersten Turniersieg seit Wimbledon 2010 und verbesserte sich im Ranking auf Platz 79.

"Mein Hunger nach Erfolg ist immer noch da", sagte Williams: "Aber es ist anders als früher: Ich bin entspannter, zufriedener und dankbarer."

Die unterlegene Marion Bartoli, wie vor ihr Maria Scharapowa und Sabine Lisicki in zwei Sätzen geschlagen, sieht in Serena Williams die große Favoritin für die Ende August beginnenden US Open in New York.

"Sie hat sich in den letzten sechs Wochen seit Beginn ihres Comebacks schon unglaublich verbessert", sagte die Französin: "Bis zu den US Open wird sie das zulegen, was jetzt noch fehlt, und dann wird es sehr schwer, sie zu schlagen."

Lisicki hatte im Halbfinale mit 1:6, 2:6 gegen Williams verloren, verließ Stanford dennoch mit einem guten Gefühl.

"Ich hatte eine fantastische Woche hier und habe eine Menge dazugelernt", teilte die Berlinerin via Facebook mit: "Das wird mich wieder ein Stück weiterbringen, es geht Schritt für Schritt in die richtige Richtung."

In dieser Woche startet Lisicki in San Diego. Serena Williams legt eine Pause ein, bevor sie Toronto und Cincinnati spielt.

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