Wann die am Rücken verletzte Andrea Petkovic ein Comeback starten kann, steht derzeit noch in den Sternen.

"Es kann morgen sein, es kann in vier Monaten sein. Ich habe am Dienstag eine wichtige Untersuchung bei Dr. Müller-Wohlfahrt. Danach wird man sehen, wie es weitergeht", sagte Petkovic am Sonntag und gab am Rande des Fed Cups in Stuttgart bereitwillig Auskunft über ihren momentanen Seelenzustand: "Es geht mir gut."

Die 24-Jähroge laboriert seit Mitte Januar an einem Ermüdungsbruch im Iliosakralgelenk im Rücken.

Vor knapp zwei Wochen hatte die Darmstädterin mit ersten Reha-Maßnahmen begonnen und ist seitdem bei Physiotherapeut Klaus Eder in Donaustauf in Behandlung.

"Mittlerweile trainiere ich so ungefähr fünf, sechs Stunden am Tag, mache Stabilisationsübungen für den Rücken- und Rumpfbereich und auch für das Knie", berichtete Petkovic, die in Donaustauf im Hotel wohnt.

Übungen im Wasser hat sie noch nicht gemacht.

Von dem Ergebnis der Untersuchung in München wird auch abhängen, ob "Petko" die Reha fortsetzt oder erst einmal nach Hause reist.

Auf ihre Teilnahme an den Australian Open Mitte Januar hatte sie wegen der "tückischen Verletzung" (Petkovic) verzichten müssen.

Am Dienstag soll der Check bei Müller-Wohlfahrt zeigen, ob der Ermüdungsbruch im Iliosakralgelenk wieder soweit geheilt ist, dass Petkovic mit dem tennisspezifischen Training beginnen kann.

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