Julia Görges hat trotz guter Leistung das Viertelfinale des WTA-Turniers in Stuttgart verpasst.

Die Turniergewinnerin von 2011 unterlag der früheren Wimbledonsiegerin Petra Kvitova in 2:16 Stunden mit 6:2, 6:7 (4:7), 2:6.

Die Vorentscheidung im dritten Satz fiel, als die an Position fünf gesetzte Tschechin der Deutschen den Aufschlag zum 3:2 abnahm.

Die 24-jährige Görges hatte zuletzt zwei Wochen wegen körperlicher Probleme pausieren müssen und deshalb am vergangenen Wochenende auch ihre Fed-Cup-Teilnahme abgesagt.

Zuvor war Angelique Kerber im Eiltempo in die Runde der letzten Acht eingezogen.

Die Weltranglisten-Sechste aus Kiel brauchte für das 6:0, 6:4 in ihrem Auftaktmatch gegen Anastasia Pawljutschenkowa (Russland) nur 55 Minuten. Nächste Gegnerin ist am Freitag Jaroslawa Schwedowa aus Kasachstan (WTA: 37).

Damit revanchierte sich die an Position drei gesetzte Kerber für die vor knapp drei Wochen im Finale von Monterrey/Mexiko erlittene Niederlage gegen Pawljutschenkowa, die auch schon das erste Duell mit der 25-jährigen Deutschen im Januar in Brisbane gewonnen hatte.

Vier Tage nach ihrer im Fed Cup gegen die Serbin Ana Ivanovic erlittenen Niederlage präsentierte sich Kerber in starker Verfassung, profitierte aber auch von den vielen Fehlern ihrer Gegnerin.

Die Weltranglisten-19. Pawljutschenkowa machte im ersten Satz gerade mal zehn Punkte und brachte erstmals im zweiten Satz ihren Aufschlag zum 1:2 durch. Auch die Tipps ihrer Trainerin, der ehemaligen Weltranglistenersten Martina Hingis, brachten der Russin nichts.

Kerber, die im vergangenen Jahr im Viertelfinale von Stuttgart ausgeschieden war, nutzte nach nur 24 Minuten ihren ersten Satzball mit ihrem ersten Ass.

In der Box der Wimbledon-Halbfinalistin von 2012 freute sich auch Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner, die am Donnerstag ihren 40. Geburtstag feierte. In der Folge konnte sich Pawljutschenkowa zwar steigern, doch Kerber agierte vor rund 3000 Zuschauern souverän und verwandelte ihren ersten Matchball.

Als letzte Deutsche hat am Donnerstagabend noch Sabine Lisicki (Berlin) die Chance, das Viertelfinale zu erreichen. Die Wimbledon-Viertelfinalistin trifft auf die frühere Nummer eins Jelena Jankovic (Serbien).

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