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Gleicher Antrieb - verstärkte Optik: In Übersee bekommt der Nissan GT-R ein neues Gesicht © SPORT1

Der Nissan GT-R begeistert Autofans rund um den Globus. US-Tuner Ventross verpasst dem Edel-Japaner ein noch schärferes Outfit.

Von Patrick Freiwah

US-Tuner Vorsteiner ist bekannt für seine Veredelungsvarianten der deutschen Vorzeige-Modelle von BMW und Mercedes. Ventross, eine Tochter des Hauses, hat sich dem japanischen Superflitzer Nissan GT-R angenommen.

Die aktuelle Version R35 bekommt von den Amerikanern eine optische Kur der allerersten Güteklasse verpasst, wogegen das Aggregat unberührt blieb. Kein Wunder - ist der Bolide mit seinem 480 PS starken Motor und zwei Turboladern durchaus ein Fahrzeug der etwas schnelleren Sorte.

Die Karosserie wird durch ein Carbon-Kit nicht nur wegen der Aerodynamik schneller gemacht, sondern auch anhand der Gewichtsreduzierung. Allerdings besticht die Front weniger durch flüssigere Formen, als dass der Wagen eine markantere Präsenz an den Tag legt aufgrund einer härteren Linienführung.

Für den Fall, dass der Pilot dank noch verführerischerer Optik noch ein wenig mehr aufs Gaspedal drückt, erhielt das Chassis zusätzliche Bremsluftöffnungen und größere Lufteinlässe. So ist dem heißen 3,8-Liter-Aggregat noch mehr Abkühlung garantiert.

Um dem stärkeren Auftrieb Einhalt zu gebieten, wurden zudem neue Spoiler an Front, Flanke und Heck angebracht. Am Heck des Ventross Nissan GT-R R35 befindet sich ein mächtiger Diffusor aus Carbon, der das Plastik-Pendant der Serie gelungen ersetzt und die Sportauspuffanlage umschließt.

Sämtliche Carbon-Komponenten des US-Asiaten wurden übrigens in Handarbeit gefertigt. Die Höchstgeschwindigkeit des getunten GT-R liegt bei 310 km/h, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h soll in unter vier Sekunden gelingen.

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