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Eine Geschwindigkeit von 390 km/h? Für den Agera kein Problem... © SPORT1

Schweden, das Land, bei dem man für gewöhnlich eher an einen extrem hohen Anteil von blonden Frauen denkt - oder auch an bullige Elche - hat auch auch in der Kategorie Supersportler einiges zu bieten.

München - Seit mehr als einem Jahrzehnt sorgt die schwedische Fahrzeug-Manufaktur Koenigsegg mit nicht gerade extravaganten, jedoch vielmehr reinrassigen und hyperdynamischen Sportwagen für steigenden Puls bei Autofreaks. Der sportliche Kraftprotz, welcher auf dem Genfer Auto-Salon 2010 Premiere feierte, trägt den Namen Agera, was auf Deutsch "handeln" bedeutet.

Dies vollbringt der 910 PS starke Bolide auch - und zwar besonders, was die Kategorie Geschwindigkeit betrifft. In gerade mal 3,1 Sekunden scheucht der V8 den stylischen Skandinavier an die 100-km/h-Marke 215920(Diashow: Koenigsegg Agera).

Carbon-Monocoque

Möglich wird dies neben dem starken Antriebsstrang auch durch die Beschaffenheit der Materialien. Das Monocoque besteht aus leichtem Carbon sowie Aluminium-Hilfsrahmen.

Die meisten Verkehrs-Teilnehmer werden den Agera wohl nur von hinten bewundern können: Am Heck sorgt ein neuer Flügel im Vergleich zum Vorläufer-Modell Koenigsegg CCXR für noch bessere Abtriebswerte bei hohem Tempo (laut Hersteller bis zu 390 km/h!).

Benzinvernichter mit kurzem Bremsweg

Für die Zugkraft des gerade mal 1.290 kg schweren Koenigsegg Agera sorgt ein 4,7 Liter großes V8-Triebwerk, welches zudem von zwei Turboladern unterstützt wird. Die 910 PS liegen bei 6.850 U/min an, wobei der Motor bis zu 7.250 U/min hochdrehen kann.

Unbestritten, dass eine derart ungebündelte Kraft beim Benzinvernichter eine qualitativ hochwertige Bremsanlage erfordert. Nur 30,5 m soll der Bremsweg bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h betragen.

20 Exemplare pro Jahr

Wer sich das skandinavische Geschoss in die Garage stellen möchte, sollte sich auf eine lange Wartezeit einstellen: Gerade mal 20 Expemplare des Hochleistungssportlers sollen pro Jahr auf den Markt kommen.

Vergrößert wird die Spannung auch noch durch den Umstand, dass die Produktion der Hochleistungs-Rennmaschine erst im Spätsommer dieses Jahres beginnt. Preisangaben des 1,12 Meter großen Flachmannes ließ sich der Hersteller noch nicht entlocken.

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