vergrößernverkleinern
Das kann nicht nur teuer werden. Entzug der Fahrerlaubnis droht ebenso wie die MPU © SPORT1

Dichtes Auffahren und Drängeln sowie der Einsatz von Lichthupe und Hupe kann nicht nur auf der Autobahn bestraft werden. Auch innerhalb geschlossener Ortschaften gilt dieses Verhalten als Nötigung.

München - Dichtes Auffahren und Drängeln sowie der Einsatz von Lichthupe und Hupe kann nicht nur auf der Autobahn bestraft werden. (Hier geht's zum Sport1-Automarkt!)

Ahndung in Ortschaften

Nach Informationen des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz beurteilen Gerichte ein solches Verhalten unter bestimmten Voraussetzungen auch innerhalb geschlossener Ortschaften als Nötigung.

Intensiv und dauerhaft

Allerdings muss das verkehrswidrige Verhalten von gewisser Intensität und Dauer sein. In einem konkreten Fall, der höchstrichterlich entschieden wurde, fuhr ein Autofahrer innerorts über mehr als 300 Meter mit rund 50 km/h dicht auf.

Hupe im Einsatz

Außerdem setzte er Hupe und Lichthupe ein, um den Vordermann zu veranlassen, schneller zu fahren oder die Fahrbahn freizugeben. Ein solches Verhalten im Straßenverkehr kann nach dem Strafgesetzbuch als Nötigung gewertet werden.

Die Folgen: Geld- oder Freiheitsstrafe, Entzug der Fahrerlaubnis und in besonderen Fällen sogar eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU).

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel