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Letzte Konzentration vor dem Start © SPORT1

Am 19. und 20. Juni war es wieder soweit: "Ring frei" hieß es für die zweite heiße Casting-Runde des Opel OPC Race Camps 2010.

Auf dem Opel Testcenter in Pferdsfeld waren erneut außergewöhnliches fahrerisches Können und höchste Konzentration der verbliebenen Kandidaten gefordert, um die Jury um Manuel Reuter und Joachim Winkelhock zu beeindrucken und so den Traum von einer Rennfahrerkarriere weiter träumen zu dürfen.

Von den verbliebenen 69 Kandidaten, darunter 14 Frauen, machten sich viele durchaus berechtigte Hoffnungen auf einen Startplatz im Opel Werksteam beim 24-Stunden-Rennen auf dem legendären Nürburgring. Um den Anforderungen des größten und schwierigsten Langstreckenrennens der Welt gerecht zu werden, wurden die Übungen gegenüber der 1. Bewerbungsrunde noch härter.

Höhen und Tiefen innerhalb von 48 Stunden

So stand für die Teilnehmer und ihren 240 PS starken Opel Astra Race Camp ein anspruchsvoller Handlingparcours sowie bewertete Runden auf dem Programm. Den Abschluss bildete schließlich die Königsdisziplin des ersten Tages: Gezeitete Runden auf einer slickbereiften RCN-Rennversion des Opel Astra.

"Die sind auf sehr hohem Niveau gefahren und lagen extrem eng beisammen", resümierte Manuel Reuter zum Ende des ersten Tages und zeigt sich hoch erfreut über die Leistung seiner Schützlinge.

So außergewöhnlich die Performance der ersten 24 Stunden war, so ernüchternd war der zweite Tag in Pferdsfeld. Auch Manuel Reuter konnte seine tiefe Enttäuschung nicht verbergen: "Viele Kandidaten, von denen wir deutlich mehr erwartet hatten und auch erwarten mussten, sind fahrerisch und mental heftig eingebrochen". Negativer Höhepunkt war an diesem Tag ein schwerer Verschalter, der einen Totalschaden im Differenzial eines der RCN-Astra OPC zur Folge hatte.

Volle Konzentration auch abseits der Strecke

Die Konzentration und Anspannung wurde nicht nur im Rennwagen, sondern auch abseits der Piste auf die Probe gestellt. Denn auch dort standen die Kandidaten und Jurymitglieder ständig vor der Kamera. TV-Produktionsteams von "WIGE" und "crew:wortmann" drehten immer wieder Fahrszenen, Impressionen und Interviews für die im Herbst startende Race Camp-Serie im DSF. "Das war anstrengend für uns alle", so Reuter, "und für die Kandidaten ein Vorgeschmack darauf, was demnächst noch und möglicherweise beim 24-Stunden-Rennen auf sie zukommt."

Doch nur noch 22 der 69 angetretenen Kandidaten haben noch die Chance auf einen heißen Ritt durch die grüne Hölle des Nürburgrings.

Wer das ist, erfahren Sie in den nächsten Tagen unter www.opc-racecamp.de

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