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Harte Positionskämpfe während des Rennens © getty

Starke Performance kurz vor der Winterpause

Endlich war es soweit ? das Opel OPC Race Camp Team hat seine ersten Rennkilometer hinter sich gebracht ? und dies auch mit beachtlichem Erfolg.

Am Tag der Deutschen Einheit haben die ?Race Camper? ihre Feuertaufe in der ?Grünen Hölle? erfolgreich gemeistert. Beim ?ADAC Barbarossa-Preis? der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft zeigten die Sieger des diesjährigen Race Camp Castings bei ihrer ersten richtigen Bewährungsprobe gute Leistungen.

Vier der fünf an den Start gegangenen Astra OPC Fahrzeugen sind nicht nur ohne Unfall über die Ziellinie gefahren, sondern haben gleichzeitig auch noch hervorragende Ergebnisse eingefahren: Von 180 teilnehmenden Fahrzeugen erreichte das Team Scharf/Rathje einen tollen 45. Rang im Gesamtklassement und einen fantastischen 4. Platz in der Klasse SP3T. Das Duo Büeler/Hiddel beendete das Rennen auf Platz 56 (in ihrer Klasse auf Platz 6), dicht gefolgt von Amossé/Rieger auf Platz 58 (Klasse: Platz 7) und Nebelin/Hoffmeister auf Rang 62 (Klasse: Platz 9).

Einziger Wermutstropfen bleibt der ?Abschuss? von Charlotte Wilking durch einen anderen Rennteilnehmer. Dabei trug das Auto einige Beulen davon, während Wilking glücklicherweise ohne Verletzungen aus dem Auto steigen konnte.

Chance zur Bestätigung des guten ersten Eindrucks

Bereits zwei Wochen nach dem ersten ?echten? Renneinsatz hatten die zehn Rennfahrer die Chance, den guten Eindruck bei Manuel Reuter zu bestätigen. Beim DMV-250-Meilen-Rennen am 17.Oktober demonstrierte das Team trotz widrigsten Umständen noch einmal ihr fahrerisches Potenzial. Und nicht nur das, sondern auch, dass sie immer mehr zu einer Einheit verschmelzen und in einer Mannschaft perfekt harmonieren können.

Kurz zusammengefasst kann man über die Wetterbedingen an diesem Wochenende sagen: Typisch Eifel! Permanenter Dauerregen und Temperaturen zwischen 3 und 4 Grad ? dies führte zwangsläufig zu vielen Unfällen.

Davon glücklicherweise nicht betroffen waren alle fünf OPC-Fahrzeuge. Die Crews haben das Rennen nicht nur unfallfrei überstanden, sondern kamen auch mit hervorragenden Platzierungen ins Ziel. Pech hatte leider ausgerechnet das bis dahin schnellste OPC Fahrzeug mit den Piloten Scharf/Rathje. Auf Platz 38 im Gesamtklassement und in der Klasse Platz 4 belegend, mussten die beiden leider kurz vor Rennende Bekanntschaft mit dem sogenannten ?Rennpech? machen: Aufgrund eines Reifenschadens im ersten Drittel der letzten Runde ging es im Joggertempo knappe 18 Kilometer zurück in die Box. Als die Box endlich erreicht und der Reifen gewechselt war, sprang die Boxenampel leider auf Rot ? der Sieger war in der Zwischenzeit über die Ziellinie gefahren ? und somit landeten die beiden Unglücksraben nicht mehr in der Wertung. Dies war zwar ärgerlich, aber so sieht es das Reglement der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft leider vor.

Dennoch konnten Manuel Reuter, sein Coaching Team und auch die zehn Race Camper ein absolut positives Fazit ziehen, denn schließlich zeigt die Form- und Performance-Kurve weiter steil bergauf und das nächste Rennen sollte ja auch bereits wieder zwei Wochen später folgen.

Letzte Konzentration vor der Winterpause

Ein durchweg positives Fazit konnte Manuel Reuter bisher in Bezug auf die zweite Staffel des Opel OPC Race Camp ziehen. Denn auch beim letzten Rennen vor der Winterpause zeigten die OPC Teams eine gute Leistung ? im Gegensatz zum Rennen vor zwei Wochen jedoch bei hervorragendem herbstlich-frischem Eifelwetter mit viel Sonne und einer trockenen Strecke.

In dem vierstündigen Rennen am 31.Oktober erreichten die ?Zehn? erneut respektable Platzierungen. Vier der fünf OPC-Autos erreichten in ihren Klassen die Plätze 4 (Rieger/Büeler), 5 (Scharf/Rathje/Kilchemann), 6 (Nebelin/Hoffmeister) und 7 (Kilchenmann/Wilking/Scharf) und in der Gesamtwertung die Ränge 62, 64, 66 und 75 unter den 129 angetretenen Fahrzeugen.

Ein noch besseres Ergebnis verhinderte nur noch ein Bremsdefekt bei Jean-Marie Rathje, der zum einem Abflug des bis dato teamintern besten Piloten führte. Doch auch dadurch konnte die gute Stimmung und das erfolgreiche Rennwochenende nicht getrübt werden.

Nun geht es für die Opel OPC Race Camp Mannschaft erst einmal in die verdiente Winterpause. Doch viel Zeit zur Erholung bleibt den Teilnehmern nicht, denn bereits im Januar geht es für die zehnköpfige Crew in ein Intensiv-Fitnesscamp in Saalfelden/Österreich. Daher lautet Manuel Reuters Rat an alle Piloten: ?Lasst dem Winterspeck lieber keine Chance!?

Weitere Infos zum Opel OPC Race Camp gibt es unter www.opc-racecamp.de

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