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Die Geistlichen im Vatikan werden mit einer hypermodernen Antimaterie-Bombe bedroht © intern

Professor Langdon (Tom Hanks) begibt sich auf eine atemlose Rätsel-Jagd, um den Sieg finsterer Mächte zu verhindern.

München - Harvardprofessor und Symbologe Robert Langdon (Tom Hanks) entdeckt Beweise für die Wiederauferstehung des einst mächtigsten Geheimbunds der Geschichte: Die Illuminati.

Als nach dem Tod des Papstes ein Nachfolger gewählt werden soll, entführt ein verrückter Fanatiker vier Kandidaten und tötet sie grausam.

Mit der Forscherin Vittoria Vetra (Ayelet July Zurer) versucht Langdon einen Plan zu stoppen, den Vatikan mit einer Antimaterie-Bombe zu pulverisieren.

Atemlose Rätseljagd nach Dan Browns phänomenaler Bestseller-Reihe, die bereits die Vorlage für "The Da Vinci Code - Sakrileg"; bildete.

Das gleiche Team liefert nun abermals Star-Unterhaltung auf höchstem Niveau mit einer actionreichen Hatz quer durch die ewige Stadt.

Aus der Kino.de-Kritik:

Wie toppt man einen Welterfolg? Der Nachfolger von "The Da Vinci Code - Sakrileg" bietet dafür alle notwendigen Zutaten.

785 Millionen Dollar. Das ist die überirdische Summe, die "The Da Vinci Code - Sakrileg" an den Kinokassen einspielte. Einen solchen Welterfolg hatten die Advokaten des Vatikans, die gegen die vermeintlich kirchenfeindlichen Botschaften gewettert hatten, nicht erwartet.

Aber solche Zahlen belegen eindeutig, welch großes Publikum für eine ungewöhnliche Mischung aus Mystizismus mit Actionelementen und historischen Exkursionen existiert.

Das darf sich jetzt über eine Fortsetzung freuen, die all das bietet, was schon den ersten Teil auszeichnete. Auch "Illuminati" taucht ein in die Welt geschichtlicher Geheimnisse, die in der Gegenwart eine tödliche Wirkung entfalten.

Wieder begibt sich Symbol-Spezialist Professor Langdon (Tom Hanks) auf eine atemlose Rätsel-Jagd, um den Sieg finsterer Mächte zu verhindern, und erneut bildet ein Bestseller von Dan Brown die Vorlage.

Nicht davor, sondern dahinter

Aber gleichzeitig entwickelt der Film die Stärken der Ouvertüre weiter. Deshalb schildert "Illuminati" - anders als der Roman - nicht eine Vorgeschichte des "Da Vinci Code", sondern baut auf dessen Erzählmotiven auf.

Denn diesmal ist es ironischerweise die katholische Kirche, die den viel belesenen Helden um Hilfe ersucht: Ein berühmt-berüchtigter Geheimbund, die bewussten Illuminaten, hat es darauf abgesehen, vier Kardinäle umzubringen und den Vatikan einschließlich Petersdom mit einer hypermodernen Antimaterie-Bombe dem Erdboden gleichzumachen.

Daraus entwickelt sich der klassische Wettlauf gegen die Zeit - einer der bewährtesten Thriller-Mechanismen überhaupt. Der Film gewinnt, weil er die historischen Lehrstunden und alternativen Philosophien des "Da Vinci Code" abwerfen kann und sich auf pures Spannungskino reduziert.

Das scheint auch Hauptdarsteller Tom Hanks zu gefallen, der sich mit spürbarer Souveränität und Vergnügen in seine Blockbuster-Rolle stürzt.

Vielleicht genießt er auch die illustren Schauplätze, an die "Illuminati" seine Protagonisten und den Zuschauer entführt - pittoreske römische Szenerien, wie sie so noch nie im Film zu sehen waren, einschließlich der atemberaubenden Interieurs des Petersdoms, die freilich im Studio gedreht wurden.

Ein Film für alle

Ein Film, der alle begeistern wird, die Anhänger des Brown'schen Bestsellers ebenso wie die Action-Süchtigen - und generell ein Publikum, das Lust hat auf einen Kinoabend mit einer gut dosierten Mischung aus Stars - neben Tom Hanks u. a. Ewan McGregor, Stellan Skarsgard und Armin Mueller-Stahl - Grusel, Spannung und ungewöhnlichen Bildern. Genau das richtige Erfolgsrezept für eines der Kinohighlights des Jahres.

Cast Crew

Thriller USA 2009Kinostart: 13. Mai 2009Verleih: Sony PicturesFSK: 12Spieldauer: 138 MinutenRegie: Ron HowardDarsteller: Tom Hanks, Ewan McGregor, Stellan Skarsgard, Ayelet July Zurer, Kristof Konrad

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