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Bei Wrestlemania 25 sicherte sich John Cena den WWE-Gürtel © imago

Wrestling-Star John Cena zeigt sich nun auf der Kino-Leinwand. Bei Sport1.de vergleicht er beide Tätigkeiten.

Von Jürgen Blöhs

München - Seit 28. Mai läuft "12 Runden" in die deutsche Kinos.

In dem von Renny Harlin ("Stirb langsam 2" und "Cliffhanger") in Szene gesetzten Action-Movie spielt jemand die Hauptrolle, der sich mit Action auskennt.

Den Detective Danny Fisher spielt John Cena, der aktuell größte Wrestlingstar aus den USA.

Der vielfache Champion von World Wrestling Entertainment, der größten Showsport-Liga der Welt, tritt nebenbei als Schauspieler in die Fußstapfen seiner berühmten Vorgänger Hulk Hogan und Dwayne "The Rock" Johnson, die es ebenfalls nach Hollywood zog.

Im Interview mit Sport1.de verrät Cena, dass die Unterschiede zwischen Wrestling und Film gar nicht so groß sind - und warum man sich "12 Runden" unbedingt ansehen sollte. (Filmtipp: 12 Runden)

Sport1.de: Was sind die Unterschiede zwischen Wrestling und Schauspielerei?

John Cena: Am Set sind natürlich keine 20.000 Zuschauer, die einen anfeuern, und im Ring hat man nicht die Möglichkeit, jede Szene zu wiederholen, bis sie perfekt im Kasten ist.

Sport1.de: Aber ansonsten hat Wrestling doch sehr viel mit Schauspielerei zu tun?

Cena: Das ist richtig. Es hat viel gemein. Man studiert bestimmte Szenen immer und immer wieder ein, bis sie sitzen.

Sport1.de: Sie sind Wrestler, haben jetzt ihren zweiten Film gemacht und auch 2005 eine Rap-CD veröffentlicht, die es auch in die US-Charts schaffte. Was liegt Ihnen am besten?

Cena: Meine Heimat liegt natürlich im Wrestling bei der WWE, aber ich habe es sehr genossen, Filme zu machen.

Sport1.de: Ist denn musikalisch noch etwas geplant?

Cena: Nein. Ich habe einfach keine Zeit. Während der Dreharbeiten zu "12 Runden" habe ich mich auf einen Titelkampf vorbereitet, war täglich im Gym. Privatleben gab es gar nicht mehr. Und ich befinde mich in Gesprächen für einen neuen Film 2010.

Sport1.de: Ihr erster Film, "The Marine" wurde von Kritikern verrissen. Warum sollte man sich "12 Runden" ansehen?

Cena: Es ist ein großartiger Film, mit tollen Schauspielern, einem großartigen Regisseur und atemberaubenden Action-Szenen. Jeder hat hart daran gearbeitete, dass es ein phantastischer Film wird.

Sport1.de: Es ist ein Action-Film. Hatten Sie ein Double?

Cena: Nein, ich bin als Wrestler durchtrainiert und habe darauf bestanden, alle Szenen selbst zu drehen. Ich bin sehr stolz drauf.

Sport1.de: Ihre ehemaligen WWE-Kollegen Brock Lesnar und Bobby Lashley hat es in die Ultimate-Fighting-Szene gezogen. Wäre das was für Sie?

Cena: Definitiv nein. Die haben nichts mit dem gemeinsam, was wir machen. Für mich ist das eine erweiterte Form des Boxens.

Sport1.de: Was verbinden Sie mit Deutschland?

Cena: Aus meiner Fan-Post weiß ich, dass Wrestling viele Fans in Deutschland hat. Ich hatte unter anderem mal einen Kampf in Köln. Es war eine Wahnsinns-Atmosphäre, ein ganz tolles Publikum. Dafür möchte ich hier Danke sagen.

Mehr zu den Kino-Highlights der Woche gibt's hier...

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