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Björn Dunkerbeck ist Sohn von dänisch-niederländischen Eltern ©

Beim Colgate World Cup Sylt spielt der Wind bislang nicht mit. Surf-Ikone Björn Dunkerbeck verrät seine Wellnessstipps.

Westerland - Die Windsurf-Fans am Brandenburger Strand in Westerland sahen auch am zweiten Wettkampftag des Colgate World Cup Sylt leider keine offiziellen Wettfahrten, da der Wind nicht mitspielte.

Dafür verriet der mit 36 WM-Titeln erfolgreichste Profi-Sportler der Welt, Björn Dunkerbeck im Interview, wie er sich während des Events erholt und weshalb seine Familie nicht mit in Deutschland ist.

Frage: 1985 feierten Sie mit 16 Jahren Syltpremiere. Was hat sich heute als 40-Jähriger geändert?

Dunkerbeck: Ich bin zum 24sten Mal auf Sylt, es ist so, als komme ich nach Hause. Der Event ist im Laufe der Jahre immer größer geworden, auch das Interesse der Medien. Ich habe neben den Wettkämpfen viel zu tun, um alle Wünsche der Journalisten zu erfüllen.

Frage: Wird heute noch genauso gefeiert wie früher?

Dunkerbeck: Wer hier vorne sein will, kann nicht jeden Abend Party machen. Ich habe immer nur nach dem World Cup gefeiert und zwar, wenn ich gewonnen habe. Heute gehe ich abends lieber in den Hotel-Pool und entspanne mich, denn ich will hier meinen elften Sieg.

Frage: Warum haben Sie ihre Frau und die drei Kinder nicht mitgebracht?

Dunkerbeck: Die Schule geht nun mal vor, aber meine Familie fehlt mir schon. Doch beim größten Windsurf-Event der Welt habe ich ohnehin kaum Zeit, mich um sie zu kümmern.

Frage: Sie haben alles gewonnen. Welcher Titel fehlt noch in Ihrer Sammlung?

Dunkerbeck: Ich möchte die Schallmauer von 50 Knoten knacken. Dann wäre ich der erste Mensch, der diese Geschwindigkeit auf dem Wasser ohne Motor erreicht. Ich war schon mehrmals nah dran und schaffe es hoffentlich bald.

Frage: Was ist das für ein Gefühl, wenn man so schnell wie ein Motorboot über das Wasser rast?

Dunkerbeck: Der Puls steigt auf knapp 200 Schläge, das ist Adrenalin pur, wie ein Rausch.

Frage: Gibt es diesen Rausch auf Sylt auch?

Dunkerbeck: Das kann man nicht vergleichen. Westerland ist sehr anspruchsvoll, Wind, Wellen und Strömungen sind unberechenbar. Deshalb ist ein Sieg beim Colgate World Cup Sylt etwas ganz Besonderes, weshalb man es danach auch ruhig mal krachen lassen kann.

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