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Geht es nach dem Maya-Kalender, steht das Ende der Welt vor der Tür... © SPORT1

Erzählt wird die Geschichte des verbitterten alten Mannes Ebenezer Scrooge, der es als Geldverleiher zu Wohlstand gebracht hat.

Ein indischer Wissenschaftler macht eine schreckliche Entdeckung.

Eine gewaltige Sonneneruption und eine seltene Sternenkonstellation werden auf der Erde zu Beben, Fluten und anderen Katastrophen führen, die alles Leben vernichten. Fieberhaft entwickelt die US-Regierung mit den führenden Nationen einen Plan, um ausgewählte Tierarten und ein paar Tausend Menschen zu retten.

Curtis Jackson weiß wie alle anderen davon nichts und wird, wie alle anderen, ums Überleben kämpfen, wenn das größte Inferno in der Erdgeschichte ausbricht.

Aus der Kino.de-Kritik:

Die Welt geht unter! Im Kino eine positive Prognose, über die sich keiner den Kopf zerbrechen muss. Denn Roland Emmerichs "Mutter aller Katastrophenfilme" bedient den Bauch und verblüfft die Augen. "The Day After Tomorrow" wirkt wie ein Testlauf für das in jeder Hinsicht verbesserte XXL-Desaster, das von gut 1400 visuellen Effekten, aber auch von einigen engagierten Darstellern und überraschend treffsicherem Humor lebt.

Die Helden repräsentieren eine globale Perspektive, schließen das weiße und schwarze Amerika, aber auch Inder, Russen und Tibeter mit ein. Die am Anfang eingeführten Figuren sind wie die Plotlinien Retorte, aber sympathisch und mitunter auch brüchig genug, dass man ihrer Entwicklung auch folgen will.

Verheerende Planetenkonstellation

45 Minuten entwickelt der Film zwei Erzählebenen. Hier die Staatsmänner und Wissenschaftler, die wissen, dass nach der größten Sonneneruption aller Zeiten die Menschheit dem Untergang geweiht ist, dass riesige Archen gebaut werden müssen, auf denen Tiere und ein paar Tausend Ausgewählte Platz für den Neubeginn finden sollen.

Dort die Ahnungslosen, die überrascht werden, als eine seltene Planetenkonstellation die Natur Amok laufen lässt. Die Curtis-Familie steht für das individuelle Schicksal, für die Hoffnung auf Überleben. Mit Auto und Flugzeug flüchtet sie, befreit von den Gesetzen der Physik, gesteuert von den visuellen Konventionen von Videospielen, zu den Archen im Himalaja, während die Welt untergeht.

Erdbeben, Vulkanausbrüche und epische Fluten

Neben einer grandiosen Erdbebensequenz in Los Angeles, in der Straßen auseinanderbrechen, Menschen und kollabierende Gebäude in Richtung Erdkern stürzen, bietet Emmerich einen spektakulären Vulkanausbruch und epische Fluten, die Washington und auch Tibets Gipfel verschlingen.

Konsequent befolgt der Film die Linie, nicht zu detailliert das Sterben abzubilden und dorthin zu sehen, wo noch Leben ist. In den Effekten ist dies Emmerichs überzeugendster Event-Film, im reduzierten Pathos, in der Dramatik und im Humor auch. Situationskomik bieten Woody Harrelson als Verschwörungsspinner im Look von Catweazle, aber auch ein Rubel-Milliardär zwischen Mafioso und Familienmensch.

Cast Crew

Genre Science Fiction/DramaKinostart 12.11.2009Verleih Sony PicturesJahr 2009Regie Roland EmmerichDarsteller John Cusack, Chiwetel Ejiofor, Amanda Peet, Oliver Platt, Thandie Newton

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