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Auch in der Fortsetzung spielt Robert Downey Jr. die Rolle des Superhelden © SPORT1

Die Verfilmung von Iron Man leitete im Sommer 2008 eine neue Ära von Comic-Verfilmungen ein. Nun kommt die mit etlichen Stars gespickte Fortsetzung in die Kinos.

Die Welt weiß, dass der geniale Erfinder und Milliardär Tony Stark als Superheld Iron Man für Recht und Ordnung sorgt. Diese Entwicklung hat nicht nur Vorteile für Stark: Die Regierung und die Presse erhöhen den Druck auf ihn, er solle die Geheimnisse hinter der Iron-Man-Technologie öffentlich machen.

Stark will jedoch vermeiden, dass die Informationen in die falschen Hände fallen und hat es wenig später mit zwei Bösewichten zu tun. Gegen Whiplash und die Black Widow muss er auf die Hilfe seiner Freunde Pepper Potts und James Rhodes vertrauen.

Aus der Kino.de-Kritik:

Höheres Tempo, mehr Action, genauso viel Witz, etwas weniger Charme: "Iron Man 2" ist eine Fortsetzung, die wirklich alles bietet, was die Fans erwarten. "Iron Man 2" ist nicht "Iron Man", das steht fest. Das Original kam einer Revolution gleich, läutete zu Beginn der Sommersaison 2008 eine neue Ära des Genres des Comic-Verfilmung ein und wäre auch immer noch ihr einsamer Höhepunkt, wenn ein paar Monate später nicht "The Dark Knight" die Latte noch einmal höher gelegt hätte.

Der Film machte aus einer Marvel-Figur aus der zweiten Reihe des Comic-Imperiums eine weltweit gefeierte Figur der Popkultur, etablierte Jon Favreau als führenden Regisseur einer neuen Generation von Mainstream-Filmemachern und ließ den zuvor wegen Drogenexzessen und anderen Entgleisungen geächteten Robert Downey Jr. als Superstar wie Phönix aus der Asche auferstehen.

Ein bekanntes Universum

Soviel kann die rasend schnell realisierte Fortsetzung nach einem Drehbuch von "Tropic Thunder"-Autor Justin Theroux unmöglich leisten - der betörende Rausch des Neuen ist unwiederbringlich passé. Aber "Iron Man 2" wird noch mehr Geld einspielen (585 Mio. Dollar waren es bei "Iron Man" weltweit), weil der Film so clever ist, auf all den Neuerungen des Originals aufzubauen, auf dessen Stärken zu vertrauen und die Karten genau richtig auszuspielen.

Ein bisschen mag man die Eleganz und coole Entspanntheit des ersten Teils vermissen. Aber das liegt auch daran, dass man sich nicht mehr Mühe geben muss, ein ganzes Universum und sein Personal vorzustellen und gleich mit Vollgas mitten in die Handlung einsteigen kann.

Fortsetzung knüpft nahtlos an

Tatsächlich setzt "Iron Man 2" nahezu zeitgleich mit dem Ende des ersten Films ein, als der Multimilliardär und geläuterte Waffenfabrikant Tony Stark vor laufenden Kameras offenbarte, er sei der Mann, der sich hinter der Maske von Iron Man verbirgt.

Die Bilder der Pressekonferenz flimmern über einen Fernsehbildschirm in Moskau, wo sich Ivan Vanko an die Arbeit macht, den eisernen Mann für immer auf den Schrotthaufen der Geschichte zu befördern. Sechs Monate später beginnt die eigentliche Handlung, die ihrem Helden so viele Hindernisse in den Weg stellt, wie es die 124-minütige Laufzeit zulässt.

Märchen mit Stars gespickt

Weil Favreau und seinem Team bewusst ist, dass der einzigartige Charme von "Iron Man" nicht reproduzierbar ist, erhöhen sie in der Fortsetzung das Tempo und verdichten die Handlungselemente, ohne den ganz typischen lakonischen Ton und handfesten Witz des Franchise zu vernachlässigen.

Mit Vanko und Hammer sowie der atemberaubenden Schönheit Natalie Rushman, die ihrerseits ein paar Überraschungen im Gepäck hat, werden neue Figuren nahtlos in das bestehende Personennetz integriert, in dessen Zentrum wieder Stark, Pepper und Rhodey stehen.

Die Neulinge Mickey Rourke, Scarlett Johansson, Don Cheadle und vor allem Sam Rockwell haben starke Auftritte und lassen Fans voll auf ihre Kosten kommen.

Cast Crew

Genre Action/Science Fiction (USA)Kinostart 6. Mai 2010FSK ab 12Verleih ConcordeJahr 2010Länge125Regie Jon FavreauDarsteller Robert Downey Jr., Gwyneth Paltrow, Don Cheadle, Scarlett Johansson, Sam Rockwell, Mickey Rourke, Samuel L. Jackson, John Slattery u. a.

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