vergrößernverkleinern
Playmate November 2008: Lucia Sitavancova - in Szene gesetzt von Fotograf Wilfried Wulff © Playboy

Sie haben Fragen rund um's Thema Liebe, Frauen und Sexualität? Der Playboy-Berater weiß bescheid und ist sich für die passenden Antworten gar nie und nimmer nicht zu schade!

In Zeitschriften und Ratgebern liest man immer wieder, dass nur das offene Sprechen über sexuelle Bedürfnisse zu einem wirklich erfüllten Liebesleben führt. Mich nervt das ? geht es denn nicht auch ohne Gequatsche im Bett? A. S. [Hannover]

Klar sind Instruktionen à la "Jetzt einen Zentimeter weiter rechts" oder "Und jetzt fester bitte" nicht gerade antörnend. Ganz ohne Sprechen aber wird der Körper des Partners ein unergründbares Rätsel bleiben. Darum lohnt es sich durchaus, ab und zu den Mund aufzumachen. Es muss ja nicht im nüchternen Befehlston sein. Dirty Talk sorgt dafür, dass Sie bekommen, was Ihnen gefällt ? und Sie können im Gegenzug auch Ihre Partnerin richtig glücklich machen. Sie werden sehen, nach einer Weile wird das Reden dann ganz von allein überflüssig...

Ich möchte meinem Freund kardinalrote Kniestrümpfe schenken. Ich finde, die sind zum schwarzen Anzug ein echtes Highlight. Haben Sie eine Idee, wo ich solche Socken bekommen könnte? I. K. (E-mail)

Da haben Sie einen geradezu himmlischen Trend aufgespürt! Denn auch italienische Modeliebhaber setzen derzeit auf die knalligen Socken zum Business-Outfit. Ihr Einkaufstipp: der Vatikan. Bei Annibale Gammarelli, dem traditionellen Schneider des Papstes, herrscht gerade ein wahrer Run auf die klerikalen Fußwärmer. Per Fax (00-39/06/68-80-13-14) kann man die original kardinalroten Strümpfe aus schottischer Baumwolle auch von Deutschland aus bestellen. Der Preis für die Socken mit dem kirchlichen Segen: 11,50 Euro.

In Charlotte Roches Roman "Feuchtgebiete" lässt sich die durchgeknallte Helen von Prostituierten im Bordell verwöhnen. Eine interessante Idee. Alllerdings frage ich mich: Kommt das auch in der Realität vor? D. K. (Erfurt)

Frauen im Puff? Wir haben einen gefragt, der es wissen muss: Armin Lobscheid, Geschäftsführer des "Pascha" in Köln. "Frauen haben bei uns keinen Zutritt. Wir wollen unseren männlichen Kunden einfach ersparen, etwa ihrer Arbeitskollegin in die Arme zu laufen", erklärt der Leiter von Europas größtem Laufhaus. Auch gefährlich: gehörnte Ehefrauen, die sich mit dem Nudelholz ins Freudenhaus schleichen. Anfragen gebe es aber durchaus. Interessentinnen empfiehlt Lobscheid, sich an die anonymeren Kontaktbörsen oder einen privaten Hostessenservice zu wenden. Dort kämen dann auch Frauen in den Genuss weiblicher Liebesdienste.

Vor Kurzem habe ich gehört, dass es vom verstorbenen Startenor Luciano Pavarotti ein Konzert geben soll, bei dem mehr als eine Stunde applaudiert wurde. Können Sie mir sagen, was das für eine Aufführung war? K. M. (München)

Ganze 67 Minuten hielt der stehende Applaus für Pavarotti im Jahr 1988 bei einer Aufführung von Gaetano Donizettis "Liebestrank" an ? der schwergewichtige Tenor ging damit endgültig in die Musikgeschichte ein. Sogar ins "Guinness-Buch der Rekorde" wurde das Endlosklatschen eingetragen, als bis dato längste Beifallsbekundung. Ein Tondokument des legendären Auftritts an der Deutschen Oper in Berlin gibt es leider nicht. Unser Alternativvorschlag: Es existiert eine andere New Yorker Aufnahme von "L?elisir d?amore" aus dem Jahr 1990 (Deutsche Grammophon), auf der man Pavarotti als naivem Bauern Nemorino lauschen kann.

Meine Frau schaut alle fünf Minuten auf ihr Handy-Display, weil sie denkt, dass es klingelt oder dass sie eine Nachricht bekommen hat. Was aber meistens nicht stimmt. Langsam mache ich mir ernsthafte Sorgen um sie: Hat sie einen Tick? Wie kann ich ihr das abgewöhnen? S. G. (E-mail)

Offenbar leidet Ihre Frau unter Phantom-Anrufen ? und die sind keine Seltenheit. Eine aktuelle Studie im Auftrag des Bundesverbands Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien hat ergeben, dass jeder dritte Deutsche oft das Gefühl hat, sein Mobiltelefon klingle, obwohl weder ein Anruf noch eine SMS kommt. Was dahintersteckt, liegt auf der Hand: die Angst, etwas zu verpassen. Machen Sie Ihrer Herzensdame klar, dass diese Befürchtung überflüssig ist, solange Sie in ihrer Nähe sind. Denn das Allerwichtigste ? einen Anruf von Ihnen ? kann Sie ja dann nicht versäumen. So haben Sie erst mal Ruhe. Und wenn Sie woanders sind, dürfte Ihnen der Tick Ihrer Liebsten sowieso egal sein.

Hier gibt's mehr zum Thema Playboy ...

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel