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"Cars 2" spielte in den USA in vier Wochen 175 Millionen Dollar ein © intern

Lightning McQueen nimmt mit seinem Kumpan Mater die Reise über den Ozean auf sich, um bei einer Welttournee anzutreten.

Lightning McQueen nimmt mit seinem getreuen Kumpan Mater die Reise über den Ozean nach Japan und Europa auf sich, um bei einer Welttournee zu Gunsten alternativer Brennstoffe anzutreten.

Doch schnell rückt in den Hintergrund, wer tatsächlich den stärksten Motor besitzt und am schnellsten beschleunigt, denn Mater wird mit einem Spion verwechselt und muss sich nun unfreiwillig als Geheimagenten beweisen:

Ein Gruppe skrupelloser Ölliebhaber planen die Tournee zu sabotieren.

Aus der Kino.de-Kritik

Gelungene Fortsetzung des Pixar-Hits um sprechende Autos, die einen völlig anderen Weg einschlägt als das Original.

Das Dutzend ist voll! Mit "Cars 2" haben die Pixar Animation Studios nicht nur ihren zwölften Film in die Kinos gebracht, sie setzen auch ihren Siegeszug an den Kinokassen fort.

Zudem ist es ihr erstes Sequel außerhalb des "Toy Story"-Franchise. Wie um dies zu unterstreichen, schildert der obligatorische Kurzvorfilm eine Episode aus dem Leben von Woody, Buzz Lightyear, Ken, Barbie und Freunden.

Erzählt die Trilogie um die liebenswerten Spielzeuge jedoch eine kohärente Geschichte, könnten die Universen der beiden "Cars"-Filme nicht unterschiedlicher sein.

Ökologische Message

War der erste Teil vor allem eine Liebeserklärung an die ländliche Americana und skurrile aber sympathische Figuren, die das einfache Leben schätzen, liefern Regisseur John Lasseter und Brad Lewis nun eine überdrehte Persiflage auf die Agentenfilme der Sechziger- und Siebzigerjahre.

Der rote Flitzer Lightning McQueen wird zu einer Renntournee eingeladen, die die Überlegenheit alternativer Brennstoffe beweisen soll.

Um die ökologische Message noch zu verstärken, lassen die Filmemacher eine Gruppe raffgieriger Ölbarone, in Form von Autos mitveralteten Motoren, diese Tour sabotieren.

Finn McMissle, Autoagent im Dienste ihrer Majestät und im Original extrem passend von Michael Caine gesprochen, macht sich auf, dies zu verhindern.

Mater übernimmt Hauptrolle

Anders als im Original, spielt allerdings nicht McQueen die Hauptrolle, sondern ist es dessen verrosteter Kumpel Mater, der unfreiwillig in die Wirren der Spionage gerät - ein guter Kniff, denn schließlich war der liebenswürdige Abschleppwagen schon in "Cars" für die besten Gags verantwortlich.

Die Szenen, wie er in seine neue Rolle als Agent hineinstolpert, dabei kein Fettnäpfchen auslässt, um schließlich doch alles richtig zu machen, sprühen vor Charme und beweisen abermals Pixars Talent für ausgezeichnetes Timing und herzliche Charaktere.

Auch die Actionsequenzen, die in Teil zwei deutlich mehr Raum einnehmen, sind perfekt inszeniert. Sie strotzen vor Verweisen auf die Vorbilder von Bond und Co., funktionieren aber auch ohne filmisches Vorwissen.

Besser als das Original

Und so lässt "Cars 2", anders als sein Vorgänger, den Zuschauer schnell vergessen, dass man es mit sprechenden Autos zu tun hat.

Die Welt von "Cars 2", die in teils quietsch bunten 3D-Bildern von der Leinwand strahlt und sich auch sonst nicht groß um Realismus kümmert, funktioniert dennoch auf Anhieb.

Und so begründet "Cars 2", nach "Toy Story 2" noch eine weitere Pixar-Tradition: Das Sequel wird noch besser als das Original.

Genre: TrickfilmKinostart: 28. Juli 2011Verleih: Walt DisneyJahr: 2011Regie: John Lasseter, Brad Lewis

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